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Von Schwarze Katze am 19.01.2021 09:21 Uhr Schwarze Katze[VK]
Im Club seit: 07.03.2002
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Rote Nase, kalte Füsse
So ist er halt, der Winter. Sogar bei uns. Wobei, 10° und nur ein paar rosa Wolken am Himmel, sind für eure Verhältnisse wohl eher schon frühlingshaft.

Die ersten Osterglocken haben gestern ihre Blüten geöffnet. Freu! Auch die Mimose wird langsam leuchtend gelb und beginnt zu duften. Die Glycinie schiebt dicke Knospen. Höchste Zeit, ihr unbändiges Wachstum etwas einzuschränken. Überhaupt muss jetzt viel gestutzt werden. Männe hat die alte Rebe, die den Holzunterstand ganz überwucherte, grösstenteils entfernt. Es gab sogar reichlich Brennholz davon.
A propos Brennholz. Gestern ist die erste Lieferung für übernächsten Winter angekommen. Vorrathaltung auch beim Brennholz.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Rutscht nicht aus auf den glitschigen Strassen.

Liebe Grüsse


Von Saarbini am 19.01.2021 13:00 Uhr Saarbini[VK]
Im Club seit: 11.05.2006
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Tag, ihr Lieben !

6 Grad plus, tüchtig Wind & Regen bei uns hier.
Gut so, mir gefällt diese kühlere Jahreszeit, auch wenn es im Laufe der Woche wieder 10 Grad plus werden lt. Wetterbericht. Das empfinde ich tatsächlich schon als frühlingshaft - sofern man nicht in Meeresnähe wohnt, da empfindet man es sicherlich doch ganz anders :-)

Der Lockdown soll vorgeblich bis Mitte Februar verlängert werden. Das war vorhersehbar - die Zahlen geben leider nichts anderes her.
Wahrscheinlich haben wir es alle so geahnt, dass mit Ende Januar Corona noch keinen Schlusspunkt gesetzt haben wird. Tja. Es ist wie es ist.
Bleiben wir also weiterhin zuhause, größtenteils, bis auf die nötigen Frischeinkäufe und Wandertage in der näheren Umgebung. Bleibt alle schön gesund.


Gestern sind wir bei angenehmen 5 Grad losgezogen, Wandertag :-) Natürlich mit dicker Jacke, Mütze, Schal & Handschuhen.
Besser ist das, denn so auf den letzten Drücker braucht man sich keine Erkältung mehr einfangen.
Ab und zu kam die Sonne hervor, es war trocken und wir haben die ersten Vorboten des Frühlings gefunden.
Blühendes Geissblatt und erstes Grün an den Fliederbäumen schimmerte hervor. Das macht richtig Freude.
Von blühenden Osterglocken sind wir natürlich noch weit entfernt, soweit sie den Garten oder Blumenkästen betreffen.
In den Kaufhäusern werden schon allerlei vorgezogene Pflanzen in Töpfen angeboten, Primeln, Tulpen, Traubenkerze, Krokus, Mininarzissen und so weiter. Da bleiben keine Wünsche offen. Da fällt mir ein, dass die Glyzinien hier bei uns letztes Jahr 3 x blühten, Anfang der Saison, Ende des Sommers und nochmals im Spätherbst.
Das hab ich so auch noch nicht erlebt.
Sie sind allerdings auch eine gefährliche Schönheit, die schon so manches erwürgt hat, wo sie nicht hingehörte.
Dann doch lieber eine Ramblerrose im Obstbaum :-)

Mimosen würde ich mir gerne mal einen Strauß kaufen, da müsste ich wohl zum Gartencenter rausfahren.
Vielleicht machen wir das morgen, mal sehen.

Derzeit backe ich recht viel und möchte mir gerne Back-Trennspray kaufen, das ist einfach sehr viel praktischer als das Auspinseln mit Butter von Hand.
In unserem Supermarkt wird es leider nicht angeboten, dann eben bestellen und per Post schicken lassen.
Eigentlich finde ich das ja doof - für solche Sachen den Bestelldienst und die Ausfahrer bemühen. Tja. Eigentlich ... warum man es im Laden nicht bekommt, weiß der Kuckuck.
Es ist so viel praktischer. Man kann sicherlich auch Öl in eine leere Sprühflasche hingeben und das als Notlösung verwenden, bis das Spray hier eintrifft.

Gut, dass ihr jetzt Brennholzvorräte schaffen könnt.
Da kann man beruhigt der kommenden Zeit entgegensehen .

Ein neues Strickzeug hab ich angefangen, mit der schönen dicken Winterwolle.
Gestern Abend begann die Serie des Inspector Barnaby mal wieder ganz von vorne, zum xtenmal.
Die erste Folge haut ja gleich ziemlich rein - und sie ist einfach genial in ihrer Story und den fabelhaften Schauspielern.
Zwischen den Zeilen zeichnet sich da einiges ab, teils macht es betroffen und teils zum Schlapplachen. Wir haben die Serie auf DVD - da verpassen wir nichts, wenn sie 3 Filme der Serie hintereinander abspielen, können nach Lust und Laune mal reinschauen.
Auch die Serie Bergerac mit John Nettles haben wir auf DVD, damals, als Bergerac auf der Insel Jersey ermittelte und ein ziemlicher Eigenbrötler war. Die Familiengeschichte um ihn herum, die Schönheit der Insel, eine sogenannte Fremdenpolizei - alles, was heute komplett aus der Zeit gefallen ist, nochmal gucken - eine Freude.
Die Sekretärin von Jim Bergerac ist mittlerweile als Pathologin tätig für die neuen Barnabyfolgen.
So ein bissel nostalgische Fernsehunterhaltung genieße ich doch gerne mal.

Heute werden wir den Tag wohl zuhause verbringen, Fury etwas mehr strapazieren und ansonsten einen angenehmen Tag genießen.

Habt alle einen erholsamen schönen Tag.

Liebe Grüße




Von Saarbini am 20.01.2021 08:41 Uhr Saarbini[VK]
Im Club seit: 11.05.2006
Zuletzt Online am: 25.02.2021
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

6 Grad plus, langsam wird es hell. Kein Regen bislang.

Sehr früh auf heute morgen, Frühstück & Fury fertig - wollen wir uns gleich auf die Socken machen, um im Handelshof ein paar Dinge zu erstehen, die man hier in den Läden nicht bekommen kann.

Jetzt sind wir schon ein Jahr Furysüchtig und es hat viel gebracht. Viel mehr, als erwartet, das auf jeden Fall.
Da konnten wir noch nicht ahnen, was uns im letzten Jahr alles erwarten würde.
Man hörte aus Bayern von einer neuen Virusvariante, die von einer Besucherin aus China im Rahmen ihres Aufenthaltes bei einer Bayr. Firma als Gast tätig war.
Und dann ging es irgendwann richtig los. Der Rest ist bekannt.

Lockdown bis Valentinstag.

Von der KK bekommen wir dieser Tage den Gutschein zum Erhalt der FFP2-Masken zugeschickt.
Meine Freundin wollte nicht so lange warten und hat sich in der Apotheke eine Maske zum Preis von 5 Euro gekauft. Naja. Lt. Hinweis des SR1 kann man diese Masken mehrmals anwenden und insgsamt 5 x im Backofen bei 80 Grad Umluft desinfizieren. Aha.

Wir haben uns seinerzeit im Internet mit diesen OP-Masken 3 Pakete à 10 Masken eingedeckt, da man sie hier nirgendwo bekommen konnte. Das ist mittlerweile anders, der Drogeriemarkt und viele andere Stellen bieten sie mal ab und zu mal an. Da kann also niemand sagen, er bekäme keine Maske.
Da man sich seitens der Regierung nun auf die Tragepflicht der FFP2-Masken - zumindest im Öffentlichen Raum, Geschäfte, ÖPV usw. versteift, können die OP-Masken dann zu den übrigen Gelegenheiten aufgebraucht werden. Ja dann, von mir aus ...
Weder Jammern noch Hadern bringt uns da weiter.

Diese Woche liegt weiter nichts mehr an, und wir können die Zeit für unsere Interessen voll nutzen.

Petrus hat sich wohl erkältet und sein Winterangebot schleunigst wieder zurückgezogen im Rheinland, beschert uns bis 10 Grad plus. Gemeinheit !
Da fühle ich mich jetzt ungerecht bestraft !
Damit das mal gesagt wird.

Habt alle einen schönen Tag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße





Von Schwarze Katze am 20.01.2021 08:50 Uhr Schwarze Katze[VK]
Im Club seit: 07.03.2002
Zuletzt Online am: 25.02.2021
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

13°, schaue ich nach Osten, ist der Himmel klar, im Westen dagegen ist er fast schwarz. Was soll das? Die ganze Nacht hat es gestürmt, jetzt bläst es immer noch heftig. Das wird wohl ein zuhause Tag. Auch gut.

Wir haben uns gestern Abend den Wiener Tatort angeschaut. War gut, noch alte Schule, kein Psychoscheiss wie heuzutage sehr oft.

Heute ist also Biden-Day. Es kann ja nur besser werden. Aber der unselige Trump hat halt viele Gebäude errichtet, die es jetzt einzureissen gibt - bildlich gesprochen. Und da wird es auch sehr, sehr viel Schrott und Schutt geben, der weg geräumt werden muss. Armer Mister Biden. Und: Auf Nimmerwiedersehen Mister Trump. Hoffentlich ist das so.

Mariluz, die Coiffeuse, darf definitiv nicht kommen morgen. Cedeira und Cariño sind nun auch zu. Die Geschäfte dürfen noch auf haben, aber nur mit begrenzter Kundenzahl auf einmal. So, wie halt im späteren Frühjahr. Morgen muss ich einkaufen gehen, in Ortigueira. Sogar das kleine Cariño hat mehr Geschäfte als Ortigueira, aber das nützt mir nichts. Gestern wäre eigentlich Einkaufstag gewesen, aber eben .... Ferrol erscheint entfernt wie auf einem anderen Stern.

Der Maurer hat versprochen, dass er heute eeeeendlich vorbeikommt und sich die Misere mit dem Veluxfenster anschaut. Eigentlich hätte er gestern kommen sollen. Als ich anrief, sagte er, er sei zur Zeit in Ferrol und Moeche beschäftigt, aber heute komme er. Ich habe ihn wirklich in Verdacht, dass er die Arbeit nicht ausführen will. Da es aber sein Pfusch ist, hat er gefälligst zu erscheinen. Das Material ist hier und wartet auf den Einbau. Es ist zum aus der Haut fahren!

Wenn man Backpapier verwendet, ist das Einölen doch viel einfacher. Ich mag diese Sprays nicht. Mir scheint es, dass die Behältnisse sich immer schmutzig, ölig anfühlen. Ist vermutlich Einbildung, aber man hat halt so seine Ticks. Wo man sowas hier herum kaufen könnte, weiss ich nicht. In Ferrol, da ja aber eben .... und so weiter.

Vielleicht gibt es heute oder morgen neue Küken im Hühnerstall. Gestern ist die Glucke eine Weile aufgestanden. Das tun sie meistens, etwa einen Tag vor dem Schlupf. Sie lassen die Eier etwas "ankühlen", gehört vielleicht zur Geburtshilfe. Mal schauen.

Euch wünsche ich einen schönen Mittwoch. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von simluk am 20.01.2021 09:12 Uhr simluk
Im Club seit: 02.11.2004
Zuletzt Online am: 24.02.2021
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Servus,

bei uns heute nebelig und um die Null Grad. Es liegt Schnee, viel Schnee für unsere Gegend - bestimmt 35 cm. Hat gestern wieder geschneit und heute ist er schwer und hart außen. Schrecklich zum Räumen. Da müssen die Jungs am Nachmittag ran, wir habe nämlich eine lange Einfahrt. Zum glück muss heute niemand raus und eine Spur zum Laufen habe ich schon geschippt. Frühling ist noch ewig entfernt. Ich denke da mit Sehnsucht an Osterglocken oder zumindest mal an Schneeglöckchen.

Ja, das Virus lässt uns nicht los. Es ist langsam frustrierend - aber es hilft nix. Entsprechende Masken habe ich hier im Ort bei einer Firma besorgt. 2 Euro das Stück - finde ich sehr günstig. Obwohl es im Internet noch billigere gibt. Aber ich wollte sie nicht schicken lassen. Auch der DM hat welche - soweit noch vorrätig. etwas teurer aber nicht so überteuert wie man es jetzt liest. 5 - 7 Euro das Stück ist ja wirklich Wucher.
Wir werden nicht so viele brauchen, da wir ja nur einmal die Woche zum Einkaufen fahren, kann man die ja doch öfters benutzen.

Für die Schulen ist es sehr schlimm und mein Sohn - der Kleinste - wird bestimmt im Februar nicht mehr in die Schule kommen. Es ist in der 10 Klasse und das ist sicher nicht bei den ersten Öffnungen dabei. Keine Abschluss oder sonstige wichtige Klasse. Er hat zum Glück zumindest virtuell Kontakt zu seinen Freunden. Das Lernen klappt auch recht gut über die Videokonferenzen. Mal schauen, wie es dann endgültig ausschaut, ob auch wirklich was hängengeblieben ist.

Sonst ist es sehr ruhig und auch die Hausarbeit hält sich in Grenzen. Was soll ich auch dauernd tun? Putzen - im Winter ist nicht so viel Dreck. Fenster sind schrecklich schmutzig, aber es ist zu kalt, also lass ich es sein. Nur das übliche also und das ist schnell erledigt.
Einige Schubladen und Schränke habe ich auch schon durchstöbert - ausgemistet und wieder neu eingeräumt. Jeden Tag geht das auch nicht, man muss schon Lust und Laune dazu haben, sonst räumt man alles wieder ein und das ist ja nicht der Sinn der Sache.

Backtrennspray kenne ich nicht, ich benutze nur ganz normales Fett und mehle dann ein. Oder ich gebe Semmelbrösel drauf, je nachdem.
Die Alternative mit dem Ölspray finde ich gut. Dann ist es nicht so dick. Vielleicht probiere ich es mal aus.

Weihnachtsplätzchen und Kuchen sind verspeist und so backe ich wieder jede Woche einen Kuchen. Junior mag gerne Kuchen zum Frühstück. Also werden es eigentlich immer Kuchen ohne Sahne oder Füllung. Obstkuchen oder trockenen Kuchen. Sind haltbarer und besser in der Früh. Diese Woche habe ich "Gold- und Silberkuchen" gemacht. Schmeckt uns allen. Nächste Woche mache ich wahrscheinlich mal wieder Rosinenbrot. Mit Butter drauf sehr lecker.

So vereinzelt hat bei uns auch mal die Sonne geschienen und das Winterwetter viele Leute rausgelockt. Mich nicht - ich mag Spaziergänge so überhaupt nicht. Wahrscheinlich bin ich bedient durch Spaziergänge mit meinen Eltern früher. Es war schrecklich, das sonntägliche rumgelaufe in der Gegend. Heute brauche ich einen Grund, dann gehe ich auch. Tue mir auch schwer, da meine Knie ziemlich lädiert sind.

Dann will ich mal starten und meine Hausabeit verrichten um mich dann ganz entspannt meiner Strickarbeit zu widmen. Es wird wieder ein Schal, Junior hat anscheinend noch nicht genug. ;)))

Die Woche haben wir bald geschafft.
Liebe Grüße und lasst es euch gutgehen

Von Schwarze Katze am 21.01.2021 08:58 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

13°, es regnet und bläst. Soll den ganzen Tag, vielleicht auch den Rest der Woche so bleiben.

Der Maurer kam natürlich nicht. Logisch. Ich werde ihn wenigstens in Gedanken mal ein wenig würgen. Nur, bis er blau anläuft, dann lasse ich wieder los......

Es hat auch gestern bald einmal zu regnen angefangen, der Tag wurde scheusslich in Sachen Wetter. Aber: So gegen elf Uhr kam ein Anruf. Die Mutter von Mariluz hat angerufen, ob diese um ein Viertel vor zwei kommen könne. Ab heute ist ja alles um uns herum zu, also auch Cedeira und Cariño. Da wolle Mariluz noch schnell profitieren, und ihre Mutter in Cariño besuchen. Auf dem Hinweg von Cedeira könne sie dann einen Schlenker zu uns herunter machen und uns die Haare schneiden. Bei so einem Wetter seien sowieso keine Kontrollen zu erwarten.
So wurde es gemacht. Nun haben wir wieder für sechs Wochen Ruhe. Was bin ich froh. Ich hätte jetzt nämlich anfangen müssen, mir zumindest die vorderen Haare selbst zu schneiden, weil sie mir dauernd in die Augen kamen.

Spaziergänge als solche mag ich auch nicht, ist gar nicht mein Ding. Irgendwo hin gehen, mit einem Ziel, das schon. Auch ich bin Kindheitsgeschädigt. Jeden Sonntag mussten wir spazieren gehen. Wir Kinder vorab, die Eltern hinterher. Am schlimmsten war das im Sommer, weil wir dann mit Lackschüchen und weissen Söckchen angetan nicht in die Pfützen treten durften, auch nicht über den Rasen rennen (war sowieso verboten). Wir gingen sonst in den Monaten ohne "R" barfuss. Nur nicht zur Kirche und, eben, nicht spazieren.
Holz anfassen. Meine Knie geben zur Zeit Ruhe. Ich hatte lange Nachwehen von einem Pferdetritt. Aber die tägliche Massage mit Alkoholgel tat offenbar gut. Besoffene Knie schmerzen nicht. Dafür schmerzt meine linke Schulter. Der lasse ich nun die gleiche Bahndlung angedeihen. Nützts nichts, schadts nichts.

Letzen Winter habe ich einen Pulli angefangen zu stricken. Sehr schönes Material. Ich mag aber nicht mehr Pulli stricken, also ribble ich alles wieder auf. Möglicherweise häkle ich eine Decke. Da muss man nichts denken.

Gestern bin ich mit dem Akkustaubsauger mal durch das untere Stockwerk gesaust. Danach war der Behälter voll. Als ich ihn geleert hatte, sagte mir das Gerät, dass ich den Filter reinigen müsse. Habe ich getan. Nun muss ich mindestens 48 Stunden warten, bis das Ding trocken ist. Die Anschaffung dieses Saugers war eine gute Entscheidung, auch wenn mir manche Leute sagten, dass so ein Ding immer ganz rasch wieder aufgeladen werden müsse. Ich habe tatsächlich das ganze untere Stockwerk gesaugt und hatte immer noch zwanzig Minuten "Vorrat". Ich hätte also spielend auch noch das obere Stockwerk und die Treppe saugen können. Mache ich am Wochenende.

In der Zeitung steht heute, dass ab März alle Leute ab 80 geimpft werden sollen. Nun denn, warte ich halt bis zum Sommer. Aber Männe wird an der Reihe sein. Diese Vorschrift bei euch mit den neuen Masken finde ich eine Frechheit. Wenn sie gratis abgegeben werden, okay. Aber auch noch kaufen? Ich habe Stoffmasken, die schliessen rund herum lückenlos ab, ausserdem schiebt man bei denen einen Filter ein. Bei uns ist nur Vorschrift, dass man die chirurgischen Masken in Installationen des Gesundheitswesens tragen muss, also Spital und Ambulatorium oder Centro de Salud. Hat man keine zur Hand, kriegt man eine. So füllen wir unseren Vorrat auf. Eine FFPXY haben wir auch, aber noch nie getragen.

Bald ist es hell genug, dass ich zu den Tieren gehen kann. Danach kalfatern, spachteln und anmalen für die Fahrt nach Ortigueira.

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 21.01.2021 18:33 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Abend, ihr Lieben !

12 Grad ... und wieder Ruhe nach dem Sturm.

Was war das für ein Sturm diese Nacht ... Junge, junge, da flogen die Rollläden lustig an die Fensterscheiben, dass es nur so krachte.
Da war der Nachtschlaf mal wieder schnell vorbei.
Auf dem Balkon schaute ich mir das Treiben an - da flogen im Affenzahn weisse Wolkenfetzen vorüber, teils konnte man Sterne sehen. Das war ein schönes Schauspiel. Zum Dank fürs nächtliche Himmelgucken war ich dann heute tagsüber doch bissel gerädert.
Glücklicherweise hatte ich gestern Abend noch aus dem TK ein feines Süppchen rausgenommen, das haben wir uns heute Mittag schmecken lassen.

Der Handwerkerfrust ist nachvollziehbar, so sollte es wirklich nicht sein.

Die Einkauferei ist hier nicht sehr kompliziert - wenn man etwas Besonderes braucht, dann schaut man eben, wie man das bewerkstelligt. Brötchen backe ich schon lange selbst, öfter auch mal Brot, gerne mit Dinkel oder Roggen oder Weizenmehl oder eine Mischung daraus. Mittlerweile schwöre ich auf die Trockenhefe, und das einfache Rezept, das ich habe. Die Zutaten variieren, da nicht jede Mehlsorte die gleiche Menge Wasser haben möchte - und Körnersaaten hab ich eh fürs Morgenmüesli vorrätig. Da packe ich gerne mal eine Handvoll rein davon. Bislang hat das meistens geklappt.

Heute erhielt ich per Post 2 Gutscheine der Bundesrepublik Deutschland für die Maskenausgabe in der Apotheke.

Wir haben Stoffmasken, OP-Masken, die man entgegen meiner Annahme nun doch weiter in den Geschäften und Arztpraxen tragen kann, und nun auch diese umsritteneen FFP2-Masken. Das sollte dann bis zum Ende Pandemie reichen. Die Stoffmasken empfinde ich bei Kälte als angenehmer als die OP-Masken.
In den Geschäften wiederum trage ich lieber die OP-Masken. Die FFP2 hab ich noch nicht so oft getragen, die 3 Exemplare, die wir Anfang des Jahres pro Person erhielten, sind noch nicht ganz aufgebraucht.

Pullover hab ich ewig keine mehr gestrickt.
Ich fertige nur noch Projekte, bei denen mir die Arbeit bzw. Wolle nicht zu schwer auf den Händen liegt. An Wolle habe ich mich gut bevorratet, das war ein Segen im letzten Jahr und auch dieses Jahr werde ich das eine oder andere Teil mit Vergnügen stricken.
Wenn das nächste Stulpenpaar fertig ist, dann werde ich aus dem wunderschönen Baumwollgarn Topflappen stricken, die, die ich habe, sind langsam zum Austauschen bzw. nur noch für die Schuhe gut.
Sie mögen es eben nicht, wenn sie ins Essen reinfallen :-D und wechseln dann vor Wut die Farbe.
Tja.

Im Urlaub in Passau habe ich mir mal auf dem Weihnachtsmarkt eine sehr schöne Gelenksalbe gekauft. Pflanzlicher Art und mit vielen Kräutern. Der Duft ist recht angenehm. Es war ein Versuch und sie hilft auch. Meine ollen Knie wollen ab und zu mal zwicken und zwacken, dann bekommen sie von mir die entsprechende Abreib ung. Das hilft.
Voltaren hilft auch, aber das stinkt mir eben ...

Ein paar Ponyfransen schneiden - das schaffe ich schon auch noch alleine. Aber mir werden die Haare einfach zu warm am Kopf, ich möchte sie ganz gerne mal wieder ordentlich kürzen lassen von meiner Stammfriseurin. Das wird jetzt leider noch etwas dauern. Dabei hatten sie den Salon so schön ausgerüstet mit Trennwänden zwischen den Kundinnen, über 2 Meter Abstand zwischen den Kunden war gewährleistet. Alle trugen Masken und niemand dort hat im vergangenen Jahr sich dort als Coronakranker aufgehalten und andere Menschen angesteckt. Tja.
Eine harte Zeit für sie. Das hätte ich mir schon auch anders gewünscht für sie und für uns.

Heute hab ich mich mal gründlich um die Wohnungspflege gekümmert.
Der Tag ging irgendwie doch sehr schnell vorbei.
Jetzt ist Feierabend.

Wir wollen uns nochmal eine Krimifolge anschauen,
Mord bei Nord-West, aber ich muss schon sagen, letzten Donnerstag hat mir die Folge ein paar Tote zuviel beschert, da gings ja schlimmer zu als in Midsomer, und die Story hatte ein paar Problemstellungen zuviel für meinen Geschmack.
Naja. Notfalls wird eben umgeschaltet, alles kein Problem.

Habt alle einen schönen erholsamen Abend.

Liebe Grüße






Von Schwarze Katze am 22.01.2021 09:05 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Zuletzt Online am: 25.02.2021
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben.

10°. Gerade eben ging ein heftiger Graupelschauer herunter. Die Katzenklappe hat ein paar Mal hintereinander geklappert. Offenbar war es draussen zu gräuslich. Felix sitzt auf seinem Hocker und putzt sich. Hortensia spielt mit dem Teppich, Cebulon schaut interessiert zu.

Hortensia, so heisst die neue Unwetterfront, die uns in den nächsten Tagen erwartet. Ziehen wir den Kopf ein, machen einen Buckel und lassen sie über uns hinweg brausen.

Nord bei Nordwest war dieses Mal weniger grausig, aber die neue Staffel scheint schon etwas härter zu sein. Hat vielleicht mit der neuen Schauspielerin zu tun. Ich fand es aber trotzdem spannend. Vor allem gefällt mir die Gegend.
Manchmal würde ich auch gerne in der Mediathek herum blättern, aber was nicht geht, geht halt nicht.

Gestern Abend, es war schon dunkel, kam doch tatsächlich der schon vor einer Woche oder mehr versprochene Rasentraktor zurück. Revidiert und nun wohl wieder für zehn Jahre tüchtig. Der Mechaniker hat sich entschuldigt, er kann im Moment auch nicht einfach herum fahren, wie er will. Um zehn muss er dann wieder zurück bei sich zuhause sein, denn von zehn Uhr Abends bis sechs Uhr in der Früh herrscht schon seit langem Ausgehverbot. Früher kam es schon vor, dass er, der Mechaniker, noch um neun Uhr Abends vorbei kam, um eine dringende Reparatur auszuführen. Meistens kam er bei uns vorbei, wenn er sowieso in der Gegend Aufträge ausführen musste und auf dem Heimweg war. So auch gestern. Dass er aber wirklich auf Draht ist, zeigte sich, als er die Rechnung auspackte und gleichzeitig das Gerät, damit wir mit der Karte bezahlen konnten. Man muss mit der Zeit gehen. Tut er.

Wenn sich das Wetter nun wieder so verschlechtert, kommen die Maurer/Dachdecker natürlich nicht. Es ist wirklich eine Misere. Als es über eine Woche schön sonnig war, hatten die Leute Ferien. Muss ja auch sein.

Heute werde ich mich leider wieder der Büroarbeit widmen müssen. Das alte Jahr will abgeschlossen, das neue eröffnet werden. Ausserdem muss ich das Pferderegister bestätigen lassen. Die lustigen Leute von der Consellería haben mal wieder die Web-Site abgeändert. Nun kann ich mit dem bisherigen Passwort nicht mehr entreten. Ich muss die Hotline anrufen und um Hilfe bitten. Haben die eigentlich nichts Anderes zu tun?

So mache ich mich mal an die Arbeit, damit sie getan wird.
Habt einen schönen Freitag, schon bald ist die Woche wieder um.

Bleibt gesund.
Liebe Grüsse

Von Saarbini am 22.01.2021 14:22 Uhr Saarbini[VK]
Im Club seit: 11.05.2006
Zuletzt Online am: 25.02.2021
Weitere Beiträge von Saarbini
Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Tag, ihr Lieben !

8 Grad - sonnig. Das gefällt mir :-)

Wir haben uns den Luxus erlaubt, bis 8 Uhr zu schlafen.

Später am Vormittag dann einen schönen langen Spaziergang genossen.
Vorher waren wir einkaufen, Frischesachen und ein paar Blumen.
Die Waren haben wir dann erst nachhause gebracht, waren noch tanken und dann ging es ab in die Natur.

Gestern habe ich mich nach der Siesta der Wohnungspflege gewidmet. Das geht mir unter der Woche ganz gut zur Hand. Am Wochenende wird nur das Nötigste getan. Früher war das anders. Da knubbelte es sich samstags und oft sonntags mit all den vielen Dingen, die unerledigt waren. Rentner ist der beste Job, ohne Zweifel.

Nach dem Nord auf Nordwest hab ich noch den Usedom-Krimi geschaut. Handlung und Schauspieler und auch die Landschaftsaufnahmen gefallen mir sehr. Auch wenn es dann ein etwas längerer Abend wurde, als geplant.
Den letzten Usedom-Krimi möchte ich mir in der Mediathek gerne noch mal anschauen, da hab ich einiges verpasst.

Ob Hortensia - die Unwetterfront - bis hierher gelangen wird, wird man sehen. Wir haben gerade den Sturm hinter uns, gerne darf es jetzt mal etwas gemütlicher zugehen. Wobei die Winterstürme schon ihr auch ihr Gutes haben - wenn man schön zuhause sein kann und einem nichts wegfliegt :-)

Irgendwann werden auch die Dachdecker und die Maurer ihr Werk erledigt haben. Wir hoffen hier auf die Gärtnertruppe, die die verdorrten Thuja aus der Erde holt und eine Neupflanzung mit einer hoffentlich etwas robusteren Pflanzenart vornimmt. Irgendwann geht das nicht mehr, dann ist die Zeit vorbei wegen der brütenden Singvögel usw. Ob sie das vorher schaffen ? Das steht wie so oft in den Sternen.
Ich hab das auch nicht kapiert, als sie nach dem ersten heissen Sommer und dem Absterben der Thuja nochmals Thuja gesetzt haben, das müsste sich doch langsam rumgesprochen haben, dass andere und bessere Pflanzensorten gibt für den Vorgartenbereich.
Wie auch immer - das hatte eben die Hausverwaltung beschlossen, was sie diesesmal auswählten - keine Ahnung. Von mir aus gerne auch den oft geschmähten Kirschlorbeer, da kommen zur Blütezeit sehr viele Insekten angeflogen, die sie mögen und da der Kirschlorbeer immergrün ist, hat man auch was fürs Auge, das ganze Jahr über. Die schwarzen Beeren werden von den Vögeln abgeerntet. Na, das ginge also.
Sobald die Überraschung, was geschieht, keine mehr sein wird, sind wir schlauer :-D

Die Büroarbeit zwecks Jahrssteuererklärung ist noch nicht fällig, fast alle Belege sind schon versammelt und sortiert. Wenn der Rest eintrudelt, legen wir los.

Nun gehts ab zur Siesta und dann starten wir in den Feierabend.

Allen einen guten Start in ein schönes Wochenende.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße

Von Schwarze Katze am 23.01.2021 08:58 Uhr Schwarze Katze[VK]
Im Club seit: 07.03.2002
Zuletzt Online am: 25.02.2021
Weitere Beiträge von Schwarze Katze
Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

11°, es regnet, stetig und beständig. Zwischendurch mal ein heftiger Schauer, dass es einen schauert. Vor dem Kücheneingang ist nun aus der Pfütze ein richtiger See geworden. Ich konnte mit Mühe und Not, von Schieferplatte zu Schieferplatte hüpfend, zum Kompostsilo mit dem Kaffeefilter und in die Garage zu den Müllsäcken. Auch die Garage steht bis halb hinten unter Wasser. Ich kann mich nicht erinnern, mal so viel Wasser vor der Türe gehabt zu haben. Der Boden ist total gesättigt. Hoffentlich ein guter Speicher für den Sommer. Hortensia ist über uns hinweg gebraust, hat aber ausser Regen nicht viel Wind gebracht. Ganz anders offenbar auf Mallorca, wo sie richtig getobt haben muss. Jetzt ist schon Ignacio da. Hier wird einfach weiter buchstabiert, egal, ob Männer- oder Frauenname. Jedes Land macht das offenbar anders, und die Spanier nochmals anders.

Die Samstagsarbeiten liegen an, keine grosse Sache. Nur die Bettwäsche wechseln ärgert mich immer, da komme ich richtig ins Schnaufen. Zu zweit können wir das nicht machen, Männe ist keine grosse Hilfe, obwohl er mir immer Hilfe anbietet. Nun, ich habe es bisher noch immer geschafft.

Vielleicht stricke ich ein wenig am Socken, der in Arbeit ist. Der erste ist fertig, beim zweiten kommt schon gleich die Ferse. Immer dann, wenn mich die Katzen stricken lassen. Ich muss mich ja nur aufs Sofa setzen, schon sind sie da. Am Garn herum chätschen und in die Nadeln beissen ist halt soooo schön.

Thuya finde ich ein Gräuel. Aber viele Leute mögen sie halt, weil sie, ausser dem regelmässigen Rückschnitt, keine Arbeit machen. Dass sie giftig sind, kümmert kaum jemanden. Bei uns sind Kirschlorbeer hohe Bäume, die, wenn sie blühen, aussehen, als stünden da lauter Kerzen drauf. Ihr Duft ist betörend, man riecht ihn im ganzen Garten. Durch entsprechenden Schnitt von klein auf müssten sie eigentlich als Hecke dienen können. Wir haben auch nicht viel Glück mit den Hecken. Der immergrüne Liguster ist zwar recht dienlich dafür, aber die Sträucher leben nicht sehr lange. Immer wieder vertrocknen einzelne Büsche, das sieht dann hässlich aus. Männe macht einfach Stecklinge und füllt die Lücken auf. Ein grosses Problem sind hier die wild wuchernden Brombeeren. Im Foxo ist Männe nun dazu über gegangen, diese Plagegeister einfach wie eine Hecke zu stuzen. Aber nur am Wegrand. Sie dienen dann auch als Schutz für die Pferde. Und eigentlich sind sie eine gute Bienenweide. Aber in der Ligusterhecke haben sie halt nichts zu suchen. Ein weiterer Plagegeist ist der Holunder. Der spriesst überall, wächst ausserdem viel schneller als alles Andere. Hat man so einen Unhold in der Hecke, muss man ihn immer wieder stutzen. Bei Sitzplatz, der zur Wohnung gehört, steht so ein sich wie eine Hydra vermehrender Holunder. So bald wie möglich muss ihn Männe bodeneben absägen. Gleich daneben wächst eine kleine Robinie, die will ich dort haben. Der Nachbar passt auf seinen Plätz nicht auf, jetzt hat er dort auch schon zwei grosse Robinien. Offenbar macht es ihm nichts aus. Ich achte darauf, dass alles ausgerissen oder abgemäht wird, was ich nicht dort haben will. So hat man an den Bäumen, die man wünscht, viel Freude. Vor allem im Frühjahr, wenn sie blühen. Viele unserer Bäume blühen und duften herrlich. Dafür habe ich sie. Früchte (ausser Nüssen und Kastanien) interessieren mich wenig. Die Zitrusbäume beugen sich mal wieder unter ihrer Last, sobald es das Wetter zulässt, muss ich mal Früchte ernten. Marmelade kann ich nicht schon wieder kochen, also geht die ganze Ernte auf den Kompost. Alle Nachbarn haben selber Zitronen- und Orangenbäume, Grapefruits will keiner haben, die Limetten verwende ich selber. Wenn im Spätsommer die Äpfel dran sind, haben die Pferde ihre Freude daran. Ich nehme mir, was ich so brauche. Die Birnen werden fast immer von den Bienen und vor allem Wespen gefressen. Trauben essen wir direkt vom Stock, der Rest geht ebenfalls an Vögel, Wespen und Bienen. Die sollen doch auch ein schönes Leben haben.

Ich wünsche euch eine schönes Wochenende. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von soleil am 23.01.2021 11:20 Uhr soleil
Im Club seit: 17.04.2015
Zuletzt Online am: 30.01.2021
Weitere Beiträge von soleil
Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen,

Das Wetter ist auch hier unbeständig. Vor einer Woche hatten wir Schnee, es hatte mindestens 10 cm Neuschnee, der auch liegen geblieben ist. Am Dienstag wurde es wärmer, am Mittwoch gab es Föhnsturm, jetzt ist der ganze Schnee weg und alles wieder grüngraubraun. Aber die ersten Frühlingsblumen stecken schon die Spitzen raus.

Geplant ist noch ein Einkaufsründchen, ein paar Sachen auffüllen, dann ist Wochenende angesagt. Vielleicht strick ich an den Socken weiter.
Hoffentlich kommst Du etwas zum Stricken, Schwarze Katze, wenn Dich Deine Helfer lassen ...

Ich liebe Euer Baumparadies, es ist ein Traum, wenn sie bluehen.

Schönen Samstag an alle, gute Gesundheit und gebt auf Euch acht. Ich stürz mich mal in die Samstagarbeiten.

arrivederci :-)

Von Saarbini am 24.01.2021 07:26 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

2 Grad plus - und es hat wieder geschneit.

Gestern hat mich die Migräne erwischt, ich liege daher noch etwas auf der Nase.
Blöde Zipperleins.

Allen einen schönen Sonntag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße

Von Schwarze Katze am 24.01.2021 08:45 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

11°, Regen, klarer Himmel, Wolken. Alles da.

Zum Glück leide ich nicht an Migräne. Die hätte mir gerade noch gefehlt. Da ist man ja halb tot. Ich habe das während einem ihrer Anfälle mal so zu meiner Freundin gesagt. Sie meinte, ganz tot wäre wohl angenehmer. Ich danke dem Schicksal, dass es mir dieses Übel nicht auferlegt hat. Mit meinem Rheuma bin ich bedient, aber es lässt sich leben damit. Man wird halt nicht jünger.

Gute Besserung!

Heute ist wieder Skype-Tag. Hoffentlich erreiche ich Familie Sohnemann. Die Schwiegertochter hat am Dienstag Geburtstag. Sie wird 55. Da fühle ich mich gerade wieder etwas älter. Meine eigenen Jahre stören mich nicht, aber die Jahre der Kinder, die schocken.

Gestern Abend konnte ich die Ferse beginnen. Die Katzen haben alle ganz friedlich neben uns auf dem Sofa geschlafen, ohne zu stören. Offenbar waren sie müde. Eine gesunde Katze soll ja etwa 16 Stunden des Tages verschlafen. Die haben es gut.
Hermine pinkelt wieder blutig. Das ist nicht gut. Möglicherweise ist es beser, wenn wir sie einschläfern lassen. Zu heilen ist das ja nicht, sie jammert auch des öftern. Es ist eine schwierige Entscheidung. Man schiebt sie immer wieder vor sich her.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag, geniesst ihn und bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Kirstin am 24.01.2021 09:57 Uhr Kirstin
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Kätzchen ich wünsche Hermine alles Gute.

Von huenchen am 24.01.2021 10:09 Uhr huenchen
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Alles liebe für die kleine Fellnase

Von Schwarze Katze am 24.01.2021 10:21 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Danke ihr Zwei, aber wir fürchten, dass ihr nicht mehr zu helfen ist. Sie glänzt zwar nocj schön, aber sie ist brandmager. Meistens ein Zeichgen dafür, dass die Nieren auch nicht mehr richtig funktionieren. Leider. Wir hängen ja sehr an unseren Katzen, sie sind uns wie Familienmitglieder.

Von soleil am 24.01.2021 10:47 Uhr soleil
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Oje, ich drück ganz fest die Daumen für Euch und die liebe Hermine. Und all Eure Fellnasen und gefiederten Freunde.

Von Hermi1952 am 24.01.2021 17:43 Uhr Hermi1952
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Die Tage habe ich erst wieder das letzte Video von unserem Hund angeschaut und bin voller Vorwürfe, dass wir ihn noch länger leider ließen. Man sieht wie schlecht es ihm ging und haben doch den Gang zum Tierarzt gescheut.

Du kannst es einschätzen, Schwarze Katze ....

Alles Gute!

Von Schwarze Katze am 25.01.2021 08:36 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben! Wirklich Lieben!
Danke für die tröstenden Worte. Gleich muss ich den Tierarzt anrufen. Hoffentlich kommt er, nicht, dass ich es mir nochmals überlege.

12°, Regen, Regen, Regen. Der "See" vor dem Kücheneingang reicht nun schon bis zur Fussmatte, die Garage ist bis halb hinten überschwemmt. Nicht tief, aber so, dass man nasse Füsse kriegt. Wir haben ja überall Schieferplatten gelegt, aber die sind jetzt auch unter Wasser. Ich habe es erst gemerkt, als das Licht anging - es hat etwas Verzögerung - da waren meine Socken schon nass. Keinen Schritt mache ich mehr aus dem Haus ohne Gummistiefel an den Füssen. Nicht, dass mir noch Schwimmhäute wachsen.

Ich habe heute einige Telefonate vor, alles muss im Moment vorab geklärt werden, bevor man etwas unternehmen kann. Ausserdem werde ich heute mal die Hausversicherung darüber informieren, wie der Wasserschaden im Gästehaus aussieht. Mit Fotos. Vielleicht übernehmen sie einen Teil der Kosten, das wäre hilfreich. Wozu hat man denn eine Versicherung?

Wir fürchten, dass der nun so total nasse Boden manchen Bäumen den Halt nimmt. Von der Mimose müssen wir heute einen dicken Ast absägen. Der hängt plötzlich so tief, dass man sich den Kopf stösst. Hoffentlich hat sich nicht der ganze Baum etwas zur Seite geneigt. Sehen kann ich es nicht.

Ich wünsche euch einen schönen Wochenanfang und eine angenehme Woche.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 25.01.2021 09:19 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

2 Grad plus, etwas Schnee liegt noch, ein Teil taute gestern schon wieder weg. Schade.

Auch von mir viele gute Besserungswünsche für euer Tierchen. Und Danke für Deine ebensolchen für mich, gegen die olle Migräne. An der man ja nicht stirbt, nur völlig ausgeknockt ein paar Tage nicht gesellschaftsfähig rumhängt. Eine doofe Sache, das auf jeden Fall. So richtig auf der Höhe bin ich noch nicht, aber auf dem Wege der Besserung. So ein paar Tage kann man dann jeweils knicken, nach einer solchen Heimsuchung. Seufz.

Mit Rheuma möchte ich dennoch nicht tauschen.
Je nach Tagesform ist es für uns Graue Lurche eben mal so und mal so. Tja. Nach vorne schauen ...

Das viele Wasser derzeit - im Sommer sehr vermisst und nun in Unmengen - bei uns noch kein Problem.
Schade um die Mimose, die einen Ast hergeben muss. Gerade jetzt.

Noch mindestens 3 Wochen im Lockdown - da werden manche rebellisch, in Holland hat es wohl ziemlich gekracht seitens einiger Menschen. Gruselig.
Als wenn man daran etwas ändern könnte. Sich Luft machen, ja, okay - aber hier ist man wohl mehr als weit über das Ziel hinausgeschossen.

Den heutigen Tag werden wir ruhig angehen lassen (müssen).
Etwas Fury war bereits drin, immerhin ein Fortschritt zwar in abgespeckter Version, was die Übungszeit anbetrifft.
Ausser einem Gemüsesüppchen kochen wird weiter nichts getan. Ein wenig Stricken. Ansonsten langsam wieder zur Kräften kommen, es wird schon wieder werden.

Habt alle einen guten Start in die neue Woche.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße








Von huenchen am 25.01.2021 09:23 Uhr huenchen
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Du triffst die richtige Entscheidung Kätzchen, es ist immer schwer ein Familienmitglied gehen zu lassen.

alles liebe fühlt Euch gedrückt

Von Schwarze Katze am 26.01.2021 08:45 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

13°, mal ein wenig Niesel, dann wieder trocken. Eigenartiges Wetter.

Es ist überstanden, wenigstens zur Hälfte. Der Tierarzt kam erst nach Einbruch der Dunkelheit. Also habe ich Hermine auf eine Decke gelegt neben der Türe, damit die anderen Katzen nochmals Abschied nehmen konnten von ihr. Aber keine ging hin. Ja, sie war gegen Ende böse geworden, lag vermutlich am schleichenden Versagen der Nieren. Nun liegt sie in der Dusche, eingewickelt in die Decke. Wenn wir heute Nachmittag von Ferrol zurück kommen, werden wir sie auf unserem Katzenfriedhof beerdigen.
Jetzt haben wir nur noch sieben Katzen. Ist ja auch genug. Ausserdem ist sieben meine Glückszahl. Nun sollen alle unsere Fellnasen uralt werden. Ein schönes Leben haben sie ja.

Bei der Auskunftsnummer für Corona habe ich mich erkundigt. Wir dürfen einkaufen gehen, wenn wir sowieso nach Ferrol müssen. Also habe ich schon mal recht grosse Mengen an Laugenbrötchen und Körnerbrötchen bestellt, ausserdem 6 Chapatas und Frühstücks-"Barras" (kleine weisse Stangenbrote). Diätkatzenfutter muss ich jetzt nicht mehr kaufen, ich kaufe wieder, wie früher, einen grossen Sack normale Bröckli. Fromalp-Fondue-Vorräte werden aufgefüllt, und Bouillon-Töpfli, die ich hier gar nicht finde oder nur Hühnerbouillon, deren Geschmack ich nicht mag. Der Einkaufszettel ist trotz Restriktionen recht lang, oder gerade deswegen?
Ein nächster Termin in Ferrol ist erst wieder im März, wann genau weiss ich nicht, das ist Männes Sache.

Die Orchideen vor meiner Nase haben ganz viele Blütenknospen.

Die Preisliste für das Jahr 2021 ist fertig. Die Vorlage war auf dem alten PC, Zwar gibt es dort eine Komplett-Sicherung, aber ich bin irgendwie zu doof, von dieser Sicherung Daten abzurufen. Das war Windows 7, jetzt habe ich ja Windows 10. Zwar soll es machbar sein, aber ich habe bisher die Geduld nicht, mich da rein zu lesen. Zum Glück habe ich das Hintergrundfoto auf einem Stick, auch das Logo. So war es nicht kompliziert, nur aufwändig, eine neue Preisliste auszuarbeiten. Ich habe sie nun sofort auf einem Stick gespeichert.
Sohnemann meint, mit Apple wäre mir das nicht passiert, dafür hat jenes System andere Macken. An die von Windows habe ich mich einigermassen gewöhnt, komme gar nicht schlecht zurecht. Was mich halt ärgert, ist, dass mir das Basiswissen fehlt. In meinem Alter ist es fast unmöglich, es zu haben. Wir lernten noch mit mechanischer Schreibmaschine und Rechnemaschine mit Handkurbel unsere Arbeiten im Büro zu erledigen. Sukzessive kamen dann Computer dazu, auf dem Umweg über elektronische Schreibmaschinen mit Speicher. Wenn ich jetzt so an die Ungetümer von Buchungsmaschinen denke, die da ratterten und lärmten, muss ich grinsen. In einer Apotheke, wo ich eine Weile in Zeitarbeit im Büro arbeitete, hatten wir sogar noch einen Ruf-Ausatz, der eine normale Schreibmaschine in eine Buchungsmaschine verwandelte. Ach herrjeh!

Ich wünsche euch einen schönen Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 26.01.2021 11:38 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Tag, ihr Lieben !

2 Grad plus, Sonne und Wind.

Eure Hermine ist nun im Katzenhimmel, da wird es ihr besser gehen. Dass der Abschied erstmal wehtut, keine Frage. Eure Tiere haben ein tolles Leben bei euch, so viel Freiheit wünscht man jedem Tier. Es ist ein Akt der Liebe, ein Tier gehen zu lassen, wenn nichts mehr hilft.

Die Einkauferei ist - beschränkt auf wenige Geschäfte, die geöffnet haben, für uns kein Problem. Mit Einkaufszettel bewaffnet und dann wird gekauft, was gebraucht wird, insbesondere bei den Frischesachen wie Obst, Salat & Gemüse ist alles da und bislang haben wir noch alles bekommen, was wir brauchten. Bislang haben wir keine Ausgangssperre hier - ein Glück, scheinbar. In Holland hat es deswegen tüchtig gekracht auf den Straßen. Gruselig.

Computerkenntnisse fliegen mir nicht gerade zu - da sind unsere Söhne viel schneller :-D
Dennoch versuche ich, mich immer auf dem Laufenden zu halten, damit ich hier klarkomme. In der Ausbildung und den ersten Berufsjahren hatten wir noch sehr alte Klapperkisten von mechanischen Schreibmaschinen.
Am besten und einfachsten war die Tastatur am Fernschreiber. Das war dann die Ausnahme. Die guten und besseren Maschinen waren den etablierten Kollegen vorbehalten, so ist das eben. Rechenmaschinen hatten wir nur in der Buchhaltung, auch das so ordentliche Ungetüme. Wir haben uns über jeden Fortschritt gefreut, der uns die Arbeit erleichterte. Ab und zu spendierte der Arbeitgeber einen Kursus. Da saßen oft diejenigen, die sowieso schon alles wussten und haben die Motivation der Anfänger geplättet. Davon darf man sich nicht einschüchtern lassen.
Die ersten Computer bekamen die Chefs, wir waren danach dran :-)
Der Abschied von TippEx & Co. fiel mir nicht schwer :-D

Eine Preisliste erstellen mit der modernen Technik macht auf jeden Fall Spaß, denke ich.

Heute ist im Haushalt mal Kellertag angesagt. Einiges wurde schon verräumt. Nach und nach kommt weg, was nicht mehr gebraucht wird, unter der Woche ist der Wertstoffhof besser anzufahren, da sind nicht so viele Leute unterwegs. Was man jetzt öfter schon sieht sind die Gärtner mit den Gartenabfällen.
Sie haben meist so kleinere Anhänger dabei, wo Äste usw. weggeschafft werden. Die haben wir früher zu Gartenzeiten kleingeschnitten und für Heizzwecke gebraucht. Naja. Das ist längst vorbei.

Allen einen schönen Tag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße









Von Schwarze Katze am 26.01.2021 17:00 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Ich wusste gar nicht, wie sehr mir das regelmässige Einkaufen in Ferrol fehlte. Heute aber haben wir zugeschlagen. Den nächsten Termin werden wir erst am 23. März wieder haben.
Es ist halt ein Problem hier, dass die Leute gar nichts Anderes kaufen als das, was sie von Kindesbeinen auf gewöhnt sind. Caldo und Cocido, Reis und Suppe. Fertig. Eventuell noch Pizza vom Lieferdienst. Ich schaue oft in den Einkaufswagen von Leuten an der Kasse. Da ist echt nur das drin, was immer. Sogar beim Obst und Gemüse sind sie eingleisig. In der Stadt ist das natürlich anders, aber hier auf dem Land .....

Ich habe 40 Laugenbrötchen gekauft und 20 Körnerbrötchen. Das kann nun für eine Weile reichen, denn die essen wir ja nicht jeden Tag.

In der Firma, in der ich zuletzt gearbeitet habe, wollten beide Chefs (Patrons) gar nichts wissen von Computern und solchen Sachen. Da waren wir Angestellten gefragt. Ich ging hin und wieder an Einführungskurse, was ich gerne tat. Die Buchhalterin hatte schon auf den neuen Geräten gelernt. Wir hatten aber keine PCs, das war ein Zentralcomputer mit verschiedenen Programmen. Ich fand es interessant. Manchmal, wenn ich etwas umarbeitete von "Handbetrieb" auf EDV, schimpfte der eine Chef, dass das Spielerei sei, das sei nicht nötig. Er mass die Tüchtigkeit einer Sekretärin immer noch an der Anzahl Anschläge. Eine Adress- und Kundenliste im Computer war, eben, Spielerei.
Du meine Güte, dieser Mann lebt immer noch, ist gesund und munter (sagt man mir), er ist Jahrgang 1926.

So, wir gehen jetzt und beerdigen Hermine. Sie soll nicht so alleine bleiben. Die meisten unserer hier verstorbenen Katzen liegen dort auf unserem "Friedhof" unter der Linde.

Habt einen schönen Abend. Geniesst ihn.

Von soleil am 26.01.2021 18:13 Uhr soleil
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Es tut mir sehr leid wegen Hermine. Aber sie leidet jetzt nicht mehr und ist im Katzenhimmel.

Und sie hatte es schön bei Euch.

Alles Gute an Euch alle und gute Gesundheit.

Von Kralle am 27.01.2021 08:18 Uhr Kralle
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Tschüss, Hermine,

Du warst die Coolste von allen.

Jetzt kannst Du den anderen Katzen im Katzenhimmel davon erzählen, wie Du unseren Hund zum Katzenignorieren erzogen hast - gemütlich Dich putzend auf einem Zaunpfahl, Hund davor - und mich durch das Fenster in der Küche besuchen kamst. Da habt Ihr was zum Lachen.

Von Schwarze Katze am 27.01.2021 08:48 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

Fast 16°, fast klarer Himmel. Fast windstill. Das Rauschen, das man hört, kann die Brandung sein. Ein schöner Tag, um das Veluxfenster zu ersetzen! Hm.

Danke euch allen für die lieben Worte. Ja, Hermine war eine coole Socke. Wir hatten sogar Gäste, die kamen extra wegen ihr, oder wenigstsens zum Teil wegen ihr. Sobald die Kinder (Kinder, der Jüngste war letztes Jahr 17) aus dem Auto raus waren, gingen sie auf die Suche nach Hermine, um mit ihr zu schmusen. Und sie genoss es. Sie fehlt schon, auch wenn sie gegen Ende untragbar wurde. Verpiselte und mit blutigem Urin verklebte elektronische Geräte, ein kaputt gepiselter PC, Satellitenempfangsgeräte, mehr als eines. Und ausser zu Cebulon war sie gegen alle anderen Katzen böse, hat gefaucht und gebissen. Das waren wohl die Folgen der schleichenden Urämie.
Nun hat sie Ruhe, sie erinnert sich bestimmt an Tina, sie vergass nie etwas.

Verfolgt ihr ein wenig die Segelregatta Vendée Globe? Ich bin ganz gespannt, wer denn nun als Erster ankommt. Fünf haben noch Chancen, am wahrscheinlichsten ist es dass der Franzose als Erster in Les Sables d'Olonnes ankommt.

Dieser Name zaubert mir immer ein Grinsen ins Gesicht. Daniel war damals gerade mal zwanzig Monate als, als wir mit unserem Peugeot 203 (mit 403er-Motor) rund um und quer durch Frankreich fuhren. So kamen wir auch in Les Sables d'Olonnes an, stellten an der Strandpromenade unser Auto ab und gingen zum Strand hinunter. Wir setzten uns etwas vom Wasser entfernt in den Sand und genossen Sonne und Meeresrauschen. Plötzlich fing Daniel an zu heulen. Die Flut leckte an seinen Füssen, was er gar nicht mochte. Erst als wir uns zehn Meter weiter auf dem Trockenen wieder hinsetzten, beruhigte er sich ein wenig. Aber bald wurde er kribbelig, wir gingen hinauf zur Strandpromedade und wollten zum Auto. Wir schlenderten an all den parkierten Autos vorbei, achteten kaum darauf, was da am Strassenrand stand. Plötzlich fing das Geheule wieder an. Daniel zog uns zu einem schwarzen Peugeot 203 und brüllte, dass er jetzt ins Auto wolle, er wolle "Lafen", er wolle, jetzt sofort, in das Auto. Das Problem war nur, das war gar nicht unseres. Wir mussten den strampelnden und tobenden Kleinen tragen. Weiter vorne stand dann unser Wagen. Diese schwarzen Peugeots waren damals noch sehr häufig anzutreffen, wenigstens in Frankreich.
Das sind meine Erinnerungen an die Vendée. Darum verfolge ich die Regatte jedes Jahr.

Mal schauen, was ich heute erledigen kann. Männe hat den angefaulten Ast der Mimose schon abgesägt, jetzt muss er die Stücke noch spalten und zum Brennholz bringen. Was nicht taugt, kommt auf den Feuerhaufen. Einen schönen Strauss Zweige mit Blüten habe ich in eine Vase gestellt, die Felix auch prompt schon umgeworfen hat. Die Schweinerei hat er nicht aufgewischt, das musste ich tun. Tststs!

Ich wünsche euch einen schönen Tag- Bleibt gesund.

Liebe Grüsse


Von Schwarze Katze am 28.01.2021 08:54 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

16°, es windet. Die Wolken rasen über den Himmel. Es soll regnen, aber vorläufig ist es noch trocken.
Um halb zwölf soll ich bei der Manicure sein. Hoffentlich ist es dann trocken. Seit sie das Parkhaus gesperrt haben, ist der Weg von einem Parklplatz bis hinauf zur Hauptstrasse ganz schön weit und steil, egal von welcher Seite man kommt. Markt ist nicht, demnach kann ich unten auf der Alameda parken. Das ist etwas angenehmer als oben in der Magdalena.

Nun sind die Segler in Les Sables d'Olonne angekommen, wenigstens die Sieger. Aber Boris Herrmann segelt noch halb invalide draussen herum. Kommt vermutlich gegen Mittag an. Er ist 90 Seemeilen vor dem Ziel mit einem Trawler zusammen gestossen. Diese Trawler sind eine echte Gefahr. Erstens kümmern sie sich einen Dreck um Vorfahrt und dergleichen Blödsinn, zweitens kreiseln sie. Wir hatten auf der Nordsee einen Beinahe-Zusammenstoss mit so einem Fischerschiff. Wir hatten es zwar auf dem Radar, konnten aber irgendwie nicht richtig feststellen, wo es nun war. Nachts! Einmal war es voraus, dann wieder backbord, dann wieder steuerbord. Einen Trawler darfst oder sollst du nur vor dem Bug kreuzen, weil er seitlich und hinten seine Netze ausliegen hat. Das nützt alles nicht, wenn der Trawler alle seine Alarmanlagen ausgeschaltet hat, nur damit andere Fischer nicht sehen, wo er gerade einen guten Fang macht. Es ist gemein, dass dieser Unfall den Deutschen vielleicht sogar den Sieg gekostet hat. Zum Glück nur den Sieg, es hätte auch das Leben sein können. Ich bin für ihn wütend.

Heute Nachmittag muss ich mal wieder Männes Excel bearbeiten. 2020 ausdrucken und 2021 neu eröffnen. Das ist zwar nicht schwer, aber lästig. Ich kann ihn das nicht selber machen lassen, weil er aus den einfachsten Befehlen ein Chaos veranstalten kann. Da mache ich es lieber selber. Also, nicht das Chaos, sondern die neuen Tabellen. Grins.

Alfredo, der Maurer, war gestern hier und hat sich die Sache mit dem Fenster angeschaut. Es ist also schon so, er will es gar nicht machen, muss aber. Das Material ist da und hat einen Haufen Geld gekostet. Sobald er die jetzige Baustelle fertig hat, also wohl Anfang nächster Woche, will er kommen. Er brauche dafür eben einen Spezialisten, er könne nicht mit irgendeinem Mann ankommen. Wir haben es gelernt, geduldig zu sein, auch wenn es schwer fällt.

Ich wünsche euch einen angenehmen Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 28.01.2021 11:28 Uhr Saarbini[VK]
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Zuletzt Online am: 25.02.2021
Weitere Beiträge von Saarbini
Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

5 Grad plus, ergiebiger langanhaltender Regen.
Das, was letztes Jahr fehlte, kommt nun nicht geschnitten, sondern am Stück. Die Natur freut sich und dann darf ich nicht meckern.
Die Wanderungen und Spaziergänge fallen heute mal aus.

Da bist Du mal wieder zu beneiden - Maniküre ist hier derzeit nicht drin. Auch Friseur nicht. Jedes Land hat wohl andere Vorstellungen vom Lockdown usw.
Bis zum 14.2. ist hier bei diesen Themen Schicht.
Manche vermuten, auch der Osterhase wird nicht die gewünschten Zahlen liefern und solange bleibt dann etliches noch geschlossen. Tja. Wir warten es ab und halten durch.

Excel weckt bei mir auch ungute Erinnerungen, büromäßig gesehen, da ist so manches schwer durcheinandergebracht worden, wenn man sich da halbherzig zwischendurch mal hinsetzt und rumpfuscht.
Sehr ärgerlich und die Verursacher ... wie immer.
Excel nutzen wir hier für so einiges, ein sehr praktisches Hilfsmittel.

Maurerleute sind ein Fall für sich.
Hier hat man seitens des Haus- und Grundbesitzervereines vorgeschlagen, aus Wohnungsnotgründen - zu viele Zuzügler wollen hier leben - alle Häuser um eine Etage aufzustocken.
Was für ein Albtraum. Angefangen von der Statik und dem Vergnügen der jetztigen Bewohner - wie will man das machen ? Alle Häuser auf einmal - das geht wohl kaum - Baustellenterror auf Jahrzehnte vorhersehbar, anstatt man entsprechende Flächen im Umland besiedelt mit der entsprechenden Infrastruktur. Viele Häuser, die noch Büroflächen vorhalten, sind dank Homeoffice auf Dauer nicht zu halten. Da könnte Wohnraum geschaffen werden, Apartements beispielsweise für junge Studenten und Berufstätige, die noch nicht das dicke Geld in der Tasche haben, um in der Innenstadt wohnen zu können. Oder Seniorenresidenzen ... so viel Raum wie als Familie braucht man als Paar oder Alleinstehende nicht, Küche und Bad einbauen sollte kein Problem darstellen. Naja. Hauptsache, man wirft einen brisanten Themenknochen in die Menge, soll darauf herumkauen, wer es will.
Köln ist (noch) eine relativ grüne Stadt, was Licht und Luft und Bäume anbetrifft, die Innenstadt noch mehr besiedeln, die Häuser noch höher - das kann es für das Klima eigentlich nicht sein, jetzt schon ist es dort immer einige Grade wärmer als in den Vororten. Themawechsel.

Die Segelregatta hab ich nicht verfolgt, das Problem der Trawler dürfte es eigentlich gar nicht geben.
Eigentlich.
Die Berufsfischer sind nicht die besten Freunde der Freizeitsegler, sind es noch nie gewesen. Ich kann es schon ein wenig verstehen, dass man sich da nicht grün ist. Hoffentlich gelangen alle gut ins Ziel.

Mein Strickzeug ist jetzt fertig, zu den Stulpen hab ich mit der schönen dicken Winterwolle Stirnbänder gestrickt. Jetzt werde ich mir etwas Neues überlegen.

Das Malbuch liegt bereit für eine halbe Stunde Entspannung.

Essen ist schnell fertig - gestern hab ich vorgekocht für heute Paprika-Weisskohl-Gemüse, ein beliebtes Gericht, das nicht nur im Winter schmeckt.

Habt alle einen schönen Tag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße



Von molli-xl am 29.01.2021 08:44 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Schönen guten Morgen Ihr Lieben,

-1° und wolkenverhangen. Heute soll es noch schneien oder wieder regnen, mal schauen. Die Kinder würden sich über Schnee ganz sicher freuen, aber Berlin ist zu flach, zu warm und eher matschig im Winter.
Hab heute ganz früh schon mal bisschen hier herumgelesen und möchte zu Eurer netten Runde gern hin und wieder ein bisschen beisteuern.

Altersmäßig passt es wohl, bin Rentnerin und naturverbunden, dazu durch Corona fast täglich als Oma gefragt. Mein Männe arbeitet noch ein bisschen in einem Minijob und so hab ich immermal ein paar Stündchen für mich.

Montag und Dienstag haben wir derzeit unsere kleine Enkelmaus (20 Mon.) vom Frühstück bis Abendbrot bei uns und Donnerstag und Freitag immer fremde Kleinkinder über Wellcome in Betreuung. Das geht momentan wegen Corona hauptsächlich nur im Freien und so laufen wir halt mit Zwillingswagen oder Radanhänger viel herum und kennen alle Gartenanlagen und Spielplätze.
Alle Kleinen sagen Oma und Opa zu uns, sobald sie reden können *lach*. Das erwärmt Herz und Seele.
Heute Nachmittag betreuen wir ein Geschwisterpärchen, Mädchen bald 2 und Junge bald 4, die wir schon seit der zweiten Schwangerschaft begleiten.
Inzwischen sind die Eltern nach langem bösem Streit getrennt und die Mama arbeitet halbtags im Homeoffice.
Eigentlich läuft das Wellcome-Programm nur höchstens bis zum 1.Geburtstag, aber über den Lockdown unterstützen wir wieder, weil sie die Kinder nur 2 Tage in die Notbetreuung geben kann. Der Papa kümmert sich aber auch liebevoll an "seinen" Tagen und wir halten auch zu ihm Kontakt im Interesse der Kinder.
Männe ist heute früh zum Rehasport wegen seines Rheumas und ich werde ein wenig putzen und einkaufen.

Wenn ich so lese, dass die meisten von Euch stricken, kriege ich auch Lust, damit wieder mal anzufangen. Habe unsere zwei Mädchen früher von oben bis unten eingestrickt. Das war halt in den 70ern so. Heute ist das für die Kleinen nicht mehr so gefragt.
Unsere Schwiegertochter näht viel für die Kleine und ist nicht begeistert, wenn wir mal was für die Maus mitbringen. Sie wird recht minimalistisch aufgezogen, soll nichts für selbstverständlich halten. Gern werden im Freundeskreis die Anziesachen herumgereicht und damit Ressourcen gespart.

Haben wir ja früher auch so gemacht und finden wir auch prima. Es fällt mir trotzdem schwer, nie etwas Niedliches einfach so kaufen zu dürfen.
Einige Sachen bleiben deshalb einfach hier bei uns, auch Spielzeuge.
Durch die fremden Familien und ihre Erziehungsstile, die wir über die Jahre so kennengelernt haben, sind wir sehr viel toleranter gegenüber eigenen Kindern und Enkeln geworden und leben ganz gut damit. Wir verwöhnen alle mit Zeit, Geduld und Liebe und es kommt doppelt und dreifach zu uns zurück.
Nichts hilft besser gegen Rheuma- oder Arthroseschmerzen als ein Kinderlachen und hat sooo viel positive Nebenwirkungen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und bleibt gesund.

LG

Von Schwarze Katze am 29.01.2021 08:55 Uhr Schwarze Katze[VK]
Im Club seit: 07.03.2002
Zuletzt Online am: 25.02.2021
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

Wieder fast 16°, und es regnet, heute aber zünftig. Das "Winterwetter" will und will sich nicht verziehen. Ich habe jetzt genug davon.

Tja, Saarbini, gut, dass du mich nicht zum Essen einlädst. Weisskohl, das geht ja noch so. Meine Mutter briet immer Cervelats (Bockwürste) dazu. Aber noch Parika/Peperoni dazu, danke, nicht für mich. Ich verabscheue diese Dinger. Es gibt ja viele Leute, die essen die sogar roh. Überhaupt ist Rohkost in meinen Augen etwas für Kaninchen und Pferde. Salat, den mag ich, aber auch nicht jeden Tag. Ansonsten muss Gemüse bei mir gekocht sein. Mal gedämpft, mal mit, mal ohne Sauce. Am liebsten mag ich Blumenkohl und Rosenkohl. Gestern habe ich im einen Supermarkt in Ortigueira doch tatsächlich Romanesco gesehen. Sah eigentlich ganz appetitlich aus, vielleicht hätte ich mal kaufen sollen. Aber ich habe eine tiefe Abneigung gegen solche Frischgemüse, seit ich mal, beim Wässern im Salzwasser, oben auf dem Wasser eine dicke Schicht Viecher hatte. Alles schwarz vor Läusen. Seither kaufe ich nur noch tiefgekühltes Gemüse. Und da ist Romanesco selten oder nie zu haben.

Boris Herrmann ist dann doch noch als Vierter angekommen. Niemand, der sich auf dem Meer aufhält und nicht Berufsfischer ist, hat in den Augen dieser eine Berechtigung dort zu sein. Das war auch schon im Hafen so, in Cariño. Sie haben uns das Boot über Nacht los gebunden, haben uns die Steuerung kaputt gemacht. Mehrere Male wurde das Boot ausgeraubt. Um zum Boot zu kommen, musste man mit einem Dinghi hinrudern, also nichts da, nur so mal im Vorbeigehen was geklaut. Sogar die Spleisseien und das Knotenbuch wurden geklaut.
Ach ja, das ist lange vorbei. Und dass der Trawler, mit dem Herrmann zusammen stiess, ein spanischer war, konnte uns nicht überraschen.
"El mar es de nadie," hat uns mal ein Fischer gesagt. Also kann jeder machen, was er will. Ich korrigierte ihn und sagte, dass das Meer uns allen gehört, nicht niemandem, da lachte er mich nur aus.

Wenn sich das Wetter heute nicht bessert, ist Drinnenarbeit angesagt. Ist ja noch genug da.

Gestern war Vollmond. Man merkte es. Gerade, als ich das Excel für Männe neu eröffnet hatte und speichern wollte, fiel der Strom aus. Danach noch einige Male. Schon am vergangenen Sonntag, dem Sintflut-Sonntag, war der Strom weg. Eine Strecke war so beschädigt, dass Männe diese Sicherung nicht wieder einschalten konnte. So hatte ich im Stall kein Licht. Für das Umsiedeln der Glucke mit ihren Küken in einen grösseren, helleren Käfig, brauche ich aber Licht. Eines der Küken lag übrigens tot im Käfig, aber damit muss man immer rechnen, selten kommen alle durch. Jetzt sind es immer noch drei. Für Winter ist das ganz schön.
Als ich den Fernseher einschaltete, kam nur die Meldung "Kein Signal", und zwar sowohl vom Satelliten als auch von der Normalantenne. Ich habe Fidel angerufen, der kam dann so gegen sieben auch tatsächlich und hat festgestellt, dass innerhalb des Verteilerkastens ein Kurzschluss war. Er hat die Sache mit der AEG-Regel behoben (Ausschalten, Einschalten, Geht). Allerdings musst er dafür alle Aschlüsse abschrauben und wieder einschrauben. Es ist ein grösserer Verteilerkasten, denn es sind daran alle unser Geräte in diesem Haus sowie auch jenes am Gästehaus angeschlossen. Er sagte mir aber, dass das Gerät alt sei, man es vielleicht auswechseln müsse. Vorläufig funktioniert es wieder. Daumen drücken.

Der zweiten Socken ist fast fertig, nur noch die Spitze fertig stricken, danach - oh geliebte Arbeit- die Fäden vernähen. Zum Glück sind es ja nicht viele. Was ich danach stricke, weiss ich noch nicht.

Langsam wird es hell, ich kann nach draussen zu den Tieren. Euch wünsche ich einen schönen Freitag, bald ist Wochenende und sogar Monatsende. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 29.01.2021 10:23 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

9 Grad plus, und es regnet immer noch.

Keine Sorge, Schwarze Katze, dass ich jemanden meinen persönlichen Geschmack aufdränge :-D
Bei meinen Reisen, schon in jungen Jahren in andere Länder habe ich etliches kennengelernt, was mir gefällt oder eben nicht. Im Gourmetland Saarland, an der französisch-luxemburgisch-belgischen Nähe gab es viel feines und/oder Hausmannskost. Paprika hab ich in allen Versionen in den Urlauben im damaligen Jugoslawien kennengelernt, genauer gesagt in Rovinj, wo wir als junge Familie mit Kind einigemale jeweils für ein paar Wochen zur Erholung fuhren. Meist Anfang Mai oder Mitte Mai waren wir da. Und wohnten bei Familien oder hatten eine FeWo, wo der Vermieter im Nachbarhaus wohnte. Es hat uns stets sehr gefallen.
Vorurteile dem Essen gegenüber hatten wir nicht.
Vorlieben - ja, das schon. Schon damals mochte ich keine übersüßten Speisen, das kannte ich weder von zuhause, noch mochte ich es später. Zum Glück hat man stets die Auswahl und kann das meiden, was man nicht mag.

Solche Sachen wie euch da auf dem Wasser passierten - das geht natürlich gar nicht, Sachbeschädigungen gehen weit über das Ziel hinaus. Dass man nicht unbedingt zu der Zeit, wo die Fischer ihre Netze auswerfen, sich ganz nahebei aufhalten muss, verständlich, vielleicht nicht immer vermeindbar.
Aber, wo es Menschen gibt, gibt es Verteilungskämpfe.
Es bringt dann wohl manche auf die Palme, dass die Vergnügungsfahrer den Berufsfischern in die Quere kommen und dass auf beiden Seiten manche Rücksichtslosigkeiten geschehen - geschenkt.
Wir sind jahrelang mehrmals im Jahr am Meer und hörten auch dort etliche Geschichten.
Sogar auf dem vergleichsweisen kleinen Rhein hier zanken sich die Leute und manche brettern mit ihren Jet-Ski den Fähren und Frachtschiffen ua. vor der Nase, um ihren vorgeblichen Mut zu beweisen. Das ist echt doof. Sie provozieren Unfälle wie die Raser auf den Landstraßen, die eines geringen Zeitvorteils wegen nur auf den Tacho starren. Da könnte man reinhauen.

Den Romanescu - wenn man ihn hier bekommt - kaufe ich ihn gerne. Blumenkohl wässere ich eine Viertelstunde in Salzwasser, dann sind evtl. Viecher hinüber.
Das macht mir nichts aus, ich bin auf dem Land großgeworden und kenne da so manche Sauerei an Obst und Gemüse. TK ist natürlich ein guter Ausweg !
Die Cervelat hab ich im Berner Oberland kennengelernt, sie sind ähnlich unserer Lyonerwurst im Saarland. Im Elsass und in Lothringen hat man sie in ganz feiner Güte, mit der hiesigen Fleischwurst nicht vergleichbar.

Fäden vernähen an Stricksachen ist halt der lästige Abschluss, ich tue mich da auch etwas schwer. So kleine Fisselsarbeit ist nichts mehr für mich.

Den gestrigen Vollmond habe ich nur am Rande mitbekommen. Es haben sich ein paar Mondstrahlen durch die nicht ganz geschlossenen Lamellen des Rollladens geschlichen.
Schnell aufstehen und ganz richtig zumachen - bei Licht im Schlafzimmer schlafe ich sehr schlecht.
Notfalls setze ich, z.B. im Urlaub, eine Schlafbrille auf, damit es richtig dunkel ist. Gewohnheitssache ...

Hoffentlich ist die Stromgeschichte nicht eine neue Baustelle, da drücke ich mal feste die Daumen.
Dass die Küken überleben, wünsche ich euch und der Henne.

Nun haben wir also eine neue Mitschreiberin - herzlich willkommen. Wo bist Du denn zuhause, jetzt mal geographisch gesehen ?

Kinder sind herzig, das ist wohl wahr. Den ganzen Tag mit mehreren Kindern zubringen - Kompliment.

Ungefragt Anziehsachen mitbringen für die Enkel - das ersparen wir ihnen und uns.
Es entspricht auch nicht unseren Bedürfnissen.
Bis auf eine einzige Ausnahme, da haben wir mal aus ganz feiner Schafwolle gewebt ein nichtkratzendes Wintercape mit Kapuze mitgebracht aus dem Urlaub. Bevor wir es verschenkten, haben wir gefragt, ob es den jungen Eltern recht ist.
Wenn sie es nicht gewollt hätten, hätten wir das Cape dann anderweitig verschenkt, wir haben in der Umgebung hier Eltern im gleichen Alter wie unsere Enkelin.
Ansonsten fragen wir stets nach, ob und was wir mal schenken können, es gibt ja noch die anderen beiden Großeltern und zum Glück etliche Freundespaare der jungen Eltern - sie reichen auch die Kleidung nach dem Rauswachsen weiter. Was den Vorteil bietet, dass die Sachen mehrmals gewaschen sind und die Haushaltskasse wird geschont.
Ich hätte (und habe) mich als junge Mutter auch dagegen gewehrt, von allen Seiten mit Kleidung nach dem Geschmack der Schenker bzw. dem der Schwiegereltern beschenkt zu werden :-)
Eines Tages steckte mein Sohn im Österreichurlaub mit den Großeltern in einer Lederhose und einem Karohemd.
Die Großeltern waren mächtig stolz auf den Enkel.
Und wir auch auf den Sohn und die Großeltern :-D
Man kann doch fragen, braucht ihr was und dann sich absprechen.
Wir haben das damals so gemacht und ich fand es gut.
So hat man eben seine persönlichen Ansichten, nach denen man lebt bzw. leben möchte.

Meine Schwiegereltern wohnten 3 Häuser weiter, wir haben es gut gehabt mit ihnen.
Jeder hatte seinen eigenen Haushalt, andererseits haben wir uns häufig getroffen und viele Urlaube miteinander verbracht.
Es brauchte von beiden Seiten Toleranz.
Ich vermisse sie heute noch, sie sind längst verstorben und es gibt wohl keinen Tag, wo ich nicht an sie denke, in Dankbarkeit und Lieben. Tja.

Kinderbetreuung mit mehreren Kindern ist schon eine hehre Aufgabe.
Ohne die Großelterngeneration wären in der jetzigen Coronakrise viele Familien aufgeschmissen.

Gleich gehts raus, unser normalerweise täglicher Spaziergang bzw. Wanderung wartet auf uns.

Habt alle einen guten Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüße







Von Schwarze Katze am 29.01.2021 11:33 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Fein, eine neue Mitschreiberin. Wir freuen uns doch immer über sowas, warum schreiben nur so wenige mit? Sie lesen halt nur.

Über die Kleider der Kinder hatten wir viele Diskussionen mit der Schwiegermutter. Wir zogen unsere Kinder an, wie es uns gefiel. Vorbild war immer "Dani der Lausbub," eine Comicfigur, der unser Sohn auch seinen Namen verdankt. Die Schwiegereltern wollten halt "kleine Männer", so mit weissem Hemd und Fliege. Das konnte ich auf den Tod nicht ausstehen. Ausserdem hatten die Jungs längere Haare. Da kam es schon vor, dass die Schwiegermutter mit den Kindern zu Coiffeur ging. Fauch! Als wir schon längere Zeit im Kanton Freiburg, auf dem Land wohnten, die Jungs gingen schon zur Schule, kam sie mit zwei Mänteln an. Stadtmäntel, ganz ehrlich. Was sollten unsere Kinder mit so einem Firlefanz auf dem Schulweg über das freie Feld im Winter? Ich sagte halt, sie solle sie wieder mitnehmen. Ja, das war es dann für eine Weile, ich brach den Kontakt ab. Erst während der quälend langen Krankheit des Schwiegervaters glätteten wir die Wogen.
Nun ja, alles lange vorbei, aber die Erinnerungen wurden nicht besser.

Kinder fühlten sich immer zu mir hingezogen. Oft hatte ich auf dem Camping den Wohnwagen voll mit Kindern, unseren und fremden. Sie kamen, wenn ich aus einem Buch vorlas, oder sie wollten stricken und sticken lernen. Sogar als diese Kinder dann gross waren, kamen sie immer noch zu uns zu Besuch. Ich mag Kinder, wenn man mit ihnen schon sprechen kann. Das "Dudududu" und derlei ist nicht so meine Sache. Auch nervten und nerven mich immer noch Frauen, die ganz verzückt in einen Kinderwagen schauen und sagen: "Ach was für ein Wunder ist doch so ein Kindlein." Nervt mich einfach, kann ich nichts machen. Ein Kind ist kein Wunder, ein Kind ist eine knuddelige Tatsache mit Launen und Tugenden. Schon von winzig auf. Meine ich wenigstens.

Und jetzt gehe ich an die Arbeit. Sie wird vom vor sich her Schieben nicht weniger. Seufz und leider.


Von molli-xl am 29.01.2021 13:30 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Dankeschön Ihr Zwei für Eure herzliche Begrüßung.

Inzwischen gab es marinierten Hering mit selbstgemachter Marinade und richtig tolle Pellkartoffeln.
Mein Mann arbeitet immermal paar Stunden außerhalb von Berlin und bringt dann Kartoffeln und frische Eier in Bio-Qualität vom Bauern mit.
Wir wohnen im Südosten von Berlin, sehr grün und wasserreich und unser Kiez hat so Kleinstadtcharakter. Wir sind seit 4 Jahren über nebenan.de vernetzt und haben dadurch schon mit so vielen Menschen Kontakt gehabt. Man hilft sich untereinander fast wie auf einem Dorf.

Unserer großen Enkel wegen, die jetzt schon 20 und 16 sind zogen wir hierher als unser Sohn mit 18 bei uns auszog und wir nur noch eine kleine Wohnung brauchten.
So konnten wir schon unsere Tochter unterstützen und ihre Kinder betreuen und jetzt halt vom Sohn die kleine Tochter.
Uns können die Zwerge wieder nicht klein genug sein und durch Wellcome kann man immer wieder mal so Neugeborene übernehmen und die geplagten Eltern ein wenig entlasten.

Liebe Schwarze Katze, gern würden wir mit Euren Temperaturen tauschen oder wenn schon hier so kalt, dann bitte bitte mit ein bisschen Schnee.

So, jetzt lese ich noch ein halbes Stündchen und dann gehts wieder über die Spielplätze, damit die Mama ihre Homeoffice-Arbeit schafft.
Euch einen schönen Nachmittag.

Liebe Grüße

Von simluk am 29.01.2021 15:38 Uhr simluk
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Servus,

nach fst 24 Std Dauerregen kommt jetzt auch mal zwischen den Wolken die Sonne durch. Es sind Plusgrade und es liegt auch noch Schnee. Matschig und nass - schrecklich. Ich mag auch so fühlingshafte Temperaturen wie bei euch in Galicien.

Es ist toll, wenn auch andere schreiben. Ich lese das gerne und muss mich doch auch öfters aufraffen um zu antworten. Es ist also gut wenn hier mehrere mitmischen, dann wird es schön bunt.

Auch wenn ich altersmäßig noch nicht ganz zu den Rentnern passe - es fehlen noch ein paar Jährchen, wird mein Mann nächstes Jahr 60 und es geht bei ihm auch langsam Richtung Rente. Eines jedenfalls haben wir gemeinsam - wir mögen es grün um uns herum. Landschaftlich gesehen. So fühle ich mich doch recht wohl in der Runde. Man merkt schon, dass wir oft andere Ansichten haben, aber das ist ja nicht schlimm. Leben und leben lassen.

So richtig leckere Pellkartoffeln sind toll. Meisens schmecken sie aber nur nach Wasser - selten bekommt man schmackhafte. Auch wir besorgen unsere Kartoffeln bei einem Bio-Bauern, nachdem ich mal einen Bericht im Fernsehen gesehen habe, wie herkömmliche Kartoffeln noch kurz vor der Ernte gespritzt werden, nein danke - ich kaufe keine mehr im Supermarkt. Zahle aber auch midestens das Dreifache dann für diese.

Ich halte mich aber auch sonst zeimlich an die Jahreszeiten, ganz egal was im Supermarkt angeboten wird. Also gibt es halt jetzt keine Tomaten - obwohl mein Mann meckert - sondern viel Kraut, Wirsing und auch Lauch. Ich tue mir da relativ leicht - mir schmeckt fast alles. Paprika auch - der Spitzpaprika im Sommer mit Schafkäse - lecker.

Leider hatte ich nie Großeltern zur Hand fürs Kinderhüten. Drum bin ich auch zu Hause geblieben und auch noch zuhaus - glaube nicht, dass ich noch eine Arbeit finden würde. Putzen ja - aber das reicht mir daheim schon. Da ich ja auch nicht Auto fahre, müsste es fußläufig sein, das ist auf dem Land nicht so einfach. Aber es reicht uns zum Leben und so suche ich mir eine Beschäftigung im Haus, oder dann im Garten.

Als die Kinder noch kleiner waren und dadurch auch noch mehr Bekleidung brauchten habe ich mich sehr oft auf Basaren eingedeckt. War selber auch über 10 Jahre bei einem tätig und daher sozussagen direkt vor Ort. Tolle Ware und auch preisgünstig. Das hat Spass gemacht und meine Jungs waren auch nicht sehr wählerisch - es gab ja auch genügend Auswahl. Im Team waren lauter Frauen, die sich irgendwie kannten, von Schule oder von früher und so waren wir eine lustige Gemeinschaft. Wir haben erst 2019 aufgehört, da unsere Kinder rausgewachsen sind und auch keine Nachfolger in Sicht waren. Jetzt hätte uns Corona eh einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das der Geschmack der Großeltern anders ist als der der Eltern für die Kinderbekleidung ist ja verständlich. Aber bestimmt meinen sie es ja nicht böse - keine Seite. Irgendwie muss mann sich halt absprechen. Aber wie gesagt, ich kann da nicht mitsprechen, da ich nie in so eine Situation gekommen bin. War immer alleine für alles zuständig - will meinen Mann ja nicht vergessen, obwohl der sich da rausgehalten hat.

Ich freue mich auf das Wochenende, hab nichts besonderes vor. Bleibe zuhause und halte die Nase mal in den Wind. Sonst nur lesen und vllt. etwas fernsehen. Es ist sehr ruhig zur Zeit und auch die laufende Arbeit sehr entspannt. Die Kids machen ihr Ding - Homeschooling und Azubi - und brauchen mich ja auch nur noch bedingt. Also genieße ich die freie Zeit.

Liebe Grüße und bleibt gesund


Von Saarbini am 30.01.2021 07:08 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

4 Grad plus, es ist tatsächlich etwas kühler geworden.
Wer hätte das gedacht.

Mit der Zeit wird man gelassener im Umgang mit Familienmitgliedern sämtlicher Sorten, so meine Erfahrung. Ich fand und finde es immer noch albern, wenn man Kinder zu kleinen Äffchen machen möchte.
Einfach ungefragt die Kinder auf schick trimmen, quasi maskieren oder zum Friseur schleppen - das ist dann schon eine andere Hausnummer und da wäre bei mir auch Funkstille eingetreten für eine Weile.
Ich kann Schwarze Katzens Reaktion verstehen und nachvollziehen.

Bioprodukte ab Hof kaufen oder auch aus konventionellem Anbau sind für mich immer noch besser, als über die Weltmeere herbeigeschaffte Sachen.
Ab und zu kaufe ich zwar auch mal eine Ananas, ich gebe es zu :-) Ansonsten lieber alles "von hier".
Südfrüchte wie Orangen, Mandarinen und Zitronen reisen nicht ganz so weit zu uns, die essen wir auch gerne. Tomaten aus den belgischen oder holländischen oder hiesigen Gewächshäusern, wie Rispentomaten, wandern schon mal in unseren Einkaufskorb.
Ansonsten grundsätzlich lieber regional - wir haben hier im Umland reichlich Höfe, sei es im Vorgebirge oder im Bergischen Land, wo man sich damit eindecken kann.
In den Geschäften gibt es immer mehr regionale Produkte, was mir sehr gefällt. Gerade in der jetzigen Zeit ist es für mich wichtig, dass wir Äpfel dann lieber hier eingelagerte kaufen, als welche aus Neuseeland.
Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, ich gebe nur meine persönlich Meinung wieder.

Berlin ist eine schöne Stadt - und mit viel Grün und Wasser.
Wenn man dort dann im Aussenbezirk lebt, bekommt man die schönen Seiten des Umlandes sehr gut mit und wenn es einen in die Stadt zieht, macht man eben einen Ausflug ;-)
Mit kleinen Kindern hat man in der Natur immer genug Anregungen und es ist für sie sicherlich prima, die ältere Generation, die sich um die Kleinen kümmert, sie anschließend wieder ihren Leuten zurückgeben kann am Ende des Tages - sind eine Bereicherung für alle Seiten, finde ich.

Der Trubel der Innenstädte ist nicht so meins, weder in Köln noch in Berlin, jedoch zum Anschauen und Bummeln interessant. Thema Museen, Kultur, Kunst und Architektur sehr sehenswert.
Danach aber nichts wie raus ins Grüne.
Bei unseren mehrmaligen Besuchen in Berlin haben wir u.a. beispielsweise mal in Kaulsdorf gewohnt.
Der Vermieter hatte einen großen Garten und darauf e inige kleine Ferienwohnungen, überwiegend von Monteuren genutzt. Der Garten war sehr praktisch und schön angelegt. Mit Obstbäumen und vielen Blumen.
Als wir dort wohnten, war der Vermieter verreist und wir durften die Hühner füttern. Die Eier durften wir verzehren. So lecker !
Von Kaulsdorf aus fuhren wir mit Bus und Bahn herum, haben einige Ausflüge auf den vielen Ausflugsschiffen unternommen. Fabelhaft. Auch Potsdam haben wir besichtigt, es war recht gut erreichbar von uns aus.

Da bist Du zu beneiden, Molli, dass ihr es da so schön habt, ebenso wie Simluk und nicht zuletzt die Schwarze Katze :-)
Ohne unsere schöne grüne Umgebung hier ginge ich ein wie ein Primel, da kommt das Landkind eben durch.

Wenn man es sich so einrichten kann, wie Simluk und seine Kinder zuhause großzieht, seine Aufgaben in und um die Familientätig herum findet wie einen Basar organisieren uvam. - dann ist man schon ausgelastet und kann sein Zuhause auch ganz anders genießen, als wenn man nach der Berufstätigkeit abends erst heimkommt und die Kinder quasi nur noch nach dem raschen Abendessen ins Bett befördert - wie das für manche eben gelebter Alltag ist, der dann irgendwie gestemmt wird.
Diese Zeit, als die Kinder noch klein waren hat sich nun umgekehrt, wir sind die Alten und die Kinder haben eigenen Nachwuchs. Das ist die Kirsche auf der Sahnetorte des Lebens, meine persönliche Meinung.
Für mich ist das Leben zuhause in der Familie mit Kindern genau so wichtig und beachtlich wie die Berufstätigkeit ausser Haus, keine Frage.

Man muss sicherlich nicht immer derselben Meinung sein, das stimmt :-)

Allen einen schönen Tag und einen guten Start ins Wochenende.

Liebe Grüße







Von soleil am 30.01.2021 07:22 Uhr soleil
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen,

Eine schräge Woche neigt sich dem Ende zu, das ist gut so.
Letzten Sonntag bekamen wir Bescheid, dass am Arbeitsort von Sohn ein Gast positiv getestet wurde. Er hat sich gleich nach den news in seinem Zimmer isoliert, wir sprechen jetzt per Telefon miteinander. Schon speziell ...
Er wurde dann auch positiv getestet und ich in Quarantäne versetzt. Gestern kam der Bescheid, dass ich negativ bin.
Jetzt kurieren wir beide unsere Erkältungen aus und essen uns durch die Vorräte. Zum Glück ist genug da. Bin froh, wenn wir Mitte nächster Woche wieder raus können.

Das Wochenendprogramm steht auch schon, entweder mit oder ohne Stricken. Irgendwie läufts mir grad nicht von der Hand.

Gute Gesundheit an alle und gebt auf Euch acht.

Von Schwarze Katze am 30.01.2021 09:17 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

12°, draussen tobt es und strätzt, denn Regen kann man dieses nasse Inferno nicht nennen. Manchmal geht ein Ruck durch das ganze Haus, wenigstens hört es sich so an. Ist ja nicht möglich bei desen dicken Mauern, aber eben, der Lärm des Sturm ist beeindruckend.

In Berlin waren wir noch nie. Ergab sich halt nicht. Dabei möchte ich so gerne dieses wunderbare Kanzleramt mal in natura sehen. Auf dem Ausflugsschiff vorbei tuckern und schauen. Ich finde, es ist eines der schönsten modernen Gebäude überhaupt. Genau so wie das Guggenheim-Museum in Bilbao. Was man alles aus Beton, Stahl und Glas machen kann.

Ich sehe auch nicht ein, wozu ich im Moment, um diese Jahreszeit, Himbeeren, Heidelbeeren, Erdbeeren und derlei Früchte kaufen soll. Dass es bei uns das ganze Jahr über Tomaten gibt, ist ja klar, und zwar gute Tomaten, keine Wasserkugeln. Eigenartigerweise gibt es auch das ganze Jahr über Feldsalat (Nüsslisalat) und Rosenkohl.

Arme Soleil. Das war dann wirklich eine schräge Woche. Man kann eben nie wissen, wann und wo es einen erwischt. Hoffentlich geht das bei euch bald wieder vorbei. Skurril, wenn man innerhalb der eigenen Wohnung telefonieren muss, um sich mit dem Mitbewohner zu verständigen. Ganz abgesehen davon, dass man ja mit Maske vor dem Gesicht herum laufen soll.

Gestern Abend habe ich vor der Wollkiste gestanden und überlegt, was ich nun in Angriff nehmen soll. Da hat mich eine schönes Garn angelacht, das nahm ich mit nach unten und begann zu stricken: Socken. Was denn sonst!?

Sobald die Tiere versorgt und die Samstagsarbeiten erledigt sind, schalte ich den Fernseher ein, schaue Wintersport und stricke. So ganz richtig Samstag ist das für mich. Früher setzte ich mich im Schneidersitz in die Ecke des Sofas. Das geht jetzt nicht mehr, denn dort leigen mehrere Katzen. Ich muss mir täglich einen kleinen Winkel erkämpfen, werden maunzend und fauchend beschimpft, wenn ich auf mein Anrecht auf einen Anteil Sitzplatz poche. Wenn sie aber alle schlafen, kann ich stricken. Dann knabbern und sabbern sie nicht am Strickgarn herum.

Ich wünsche allen einen herrlich faulen Samstag. Hausarbeiten aufs Minimum beschränken, alle fünfe mal grad sein lassen. Wenigstens, so weit es geht.

Bleibt gesund und gesprächig (kann ja nicht geschreibig sagen).

Liebe Grüsse

Von molli-xl am 30.01.2021 15:18 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Hallo Ihr Lieben,
Guten Morgen kann man jetzt nicht mehr sagen, denn es ist schon Mittagsruhezeit, -1° und freundlich.
Und, mein Wunsch wurde erhört, wir haben über Nacht 10 cm herrlich lockeren Neuschnee.

Ich könnte durch den Schnee rennen wie ein Kind so glücklich. Leider geben die Knie und ihre Arthrose das nicht mehr her *lach*, aber wir haben uns gleich nach dem Frühstück dick angemummelt und sind raus.

Mein Mann hat erstmal für die sehr alten Menschen in unserem Wohnblock die Trampelpfade geräumt, damit sie vom geräumten Fußweg bis zur Straße sicher rüber kommen mit ihren Rollatoren oder auch die Mütter mit ihren Kinderwagen.
Derweil hab ich noch paar Besorgungen gemacht und wir haben uns dann in unserer kleinen Einkaufsmeile getroffen und noch einen schönen langen Spaziergang drangehangen. Nun hoffen wir, dass der Schnee wenigstens Montag und Dienstag noch liegt, wenn wir unsere kleine Enkelin das erste Mal zum Übernachten bei uns haben. Für kleine Kinder ist das doch ein tolles Erlebnis, der erste Schnee

Gestern hatten wir das Geschwisterpärchen zum Bespaßen und bei der "Rückgabe" am späten Nachmittag kam die kleine knapp Zweijährige immer wieder rausgelaufen und hat Oma Opa gerufen und lachend gewinkt. Abgeholt hatten wir sie weinend, weil sie nicht von der Mama weg wollte. Das geht runter wie Öl. Dabei gibts gar nicht mal Action bei uns, sondern viel Zuwendung, Spielplatz oder Kuscheln auf dem Sofa mit Bilderbüchern, je nach Wetter. Sie mögen die Ruhe und Geborgenheit.

Wir lieben die Mäuse alle, fast wie die eigenen Enkel.
Selber hatten wir damals bei unseren 3 Kindern fast nie jemanden zur Hand. Meine Mutter hatte mit 40 Jahren nochmal ein Baby bekommen und war seit dem kränklich und meine Schwiemu war verwitwet und hat im Dreischichtsystem gearbeitet.

Ich war damals 4 1/2 Jahre mit unseren Mädchen zu Haus bis die Kleine 3 Jahre alt war, weil die Kita auf unserem Dorf erst 3jährige aufnahm. Danach hab ich die Kinder dann morgens um 6.00 Uhr abgeben müssen und konnte sie erst um 16 Uhr abholen, außer mein Mann, der auch drei Schichten gearbeitet hat, konnte sie einsammeln. unsere Jobs waren in der Stadt und der Bus fuhr nicht so oft.
Ich konnte auch nicht länger zu Hause bleiben. Was viele Männer im Osten verdient haben, reichte nichtmal für ein bescheidenes Leben.
Damals habe ich auch noch mit einer ganz einfachen Strickmaschine für die Leute im Dorf gestrickt. Es waren Zeiten ohne jede Langeweile.

Durch meinen Mann konnten wir Ende 1980 nach Berlin ziehen. Er war dorthin auf den Bau abgeordnet. Im Rahmen des Berlinbauprogrammes hat damals jeder Bezirk (jetzt Bundesland) Handwerker abstellen müssen. Viele sind anschließend dort geblieben und haben die Familie nachgeholt.
Ich bekam zeitgleich eine Stelle im Büro einer kleinen Baufirma und habe dann nochmal nebenher Bürokauffrau gelernt.
Keine Ahnung, wie das damals mit einem 35-Stunden-Job und zwei Grundschulkindern ging. Es war nicht einfach, aber wir hatten tolle Nachbarn und haben uns gegenseitig immermal Freiraum verschafft.

Als die beiden Mädchen aus dem Gröbsten raus waren. haben wir uns Nr. 3 gegönnt, einen kleinen Sohn. Auch da ging ich nach einem Jahr wieder arbeiten. Nun ist der Winzling schon 35 und wir alt. Aber wie schon jemand von Euch schrieb, man fühlt sich noch so jung und merkt hauptsächlich aber am Alter der Kinder, dass man langsam alt wird.

Liebe Soleil, ich fühle mit Dir wegen der Quarantäne und dem Positivtest Deines Sohnes. Hoffentlich wird nicht noch einer von Euch krank. Es dauert manchmal ein paar Tage, bis es sich zeigt. Hat Dein Sohn denn Symptome?

Bei uns hatte es auch mehrfach eingeschlagen. Mein Göga brachte wohl den Virus aus der Reha mit, trotz negativem Test am Tag vor seiner Heimfahrt. Dienstag war er wieder zu Haus und Donnerstag drauf hat es mich niedergestreckt, Fieber, Schüttelfrost, ganz schlimme Übelkeit und einen Kopf zum Zerspringen. Als der Kopfschmerz nach zwei tagen weg war, taten mir alle Glieder weh und ich konnte auch nur stundenweise schlafen. Fieber hatte ich zwei Wochen und Husten bestimmt 6 Wochen, es ging immer rauf und runter, mal einen Tag besser, dann wieder Bettruhe. Und dann schickt das Gesundheitsamt ein Schreiben, wo mit Geldstrafe und Haft gedroht wird, wenn man die Quarantäne nicht einhält.
Mein Mann wurde später als ich getestet und auch positiv mit sehr hoher Virenlast, aber ohne irgend ein Anzeichen. Auch unsere betagte Nachbarin hatte einen Positivtest mit hoher Virenlast, aber 0 Symptome. Sie wurden beide auch nur getestet, wegen engem Kontakt mit mir.

Zu Weihnachten hat sich dann unsere Älteste auf der Arbeit im Pflegeheim angesteckt und es an ihren Lebenspartner und dessen älteste Tochter weitergegeben. Man ist ja leider schon vor Ausbruch ansteckend. Ihrem Lebenspartner ginges ziemlich schlecht, sie hatte nur so eine große Schwäche und Husten, die Stieftochter gar nichts, aber auch hohe Virenlast.
Ich möchte nicht wissen, wieviele Leute den Virus ohne ihr Wissen schon hatten.

Nun gibt es für meinen Mann den zweiten Anlauf einer Reha. Im November hatte er ja nur von 3 Wochen 2 1/2 Tage Behandlungen, dann brach dort Corona aus und alle mussten auf dem Zimmer bleiben. Die 10 € pro Tag haben sie trotzdem kassiert.

Er braucht wegen Morbus Bechterew aber dringend die Moorbehandlungen. Mit Medikamenten ist er austherapiert. Die Gelenke werden nacheinander steif, am schlimmsten die Finger und die Wirbelsäule. Das ist für einen Handwerker nicht einfach, aber er jammert nicht trotz ständigem Schmerzpegel.

Heute haben wir auch einen faulen Samstag und der morgige Tag wird genauso gemütlich.
Habe gestern einen schönen Käsekuchen gebacken und für morgen schon Rouladen angebraten, hmmm. Dazu gibt es Rotkohl und wieder diese tollen Kartoffeln. Die Sorte heißt Linda und ist festkochend. Eine alte DDR-Sorte, die man damals kaum als Pflanzkartoffeln bekommen konnte, außer man hatte lukrative Tauschobjekte *ggg*.
Uns ging es aber damals nicht schlecht, wir waren immer bescheiden und erfinderisch und kamen mit dem aus, was halt da war.

Schön, dass hier doch auch paar ähnlich eingestellte Mädels schreiben und man sich mal austauschen kann.
Wo genau kommet Ihr denn alle her?
Dass schwarze Katze als Schweizerin in Spanien, und Saarbini nahe Köln lebt hab ich schon mitbekommen. Bin ja auch schon seit 2002 dabei, wenn auch in den letzten Jahren micht mehr so intensiv.

Habe aber seit den ersten Monaten damals aus dem HSF eine wirkliche Freundin gefunden und behalten, die in Bayern lebt. Wir schreiben uns regelmäßig und geben uns in allen Widrigkeiten Halt.

So, jetzt koch ich Kaffee zum Käsekuchen und dann geht es nochmal raus an die Winterluft.

Wünsche allen einen schönen restlichen Tag und allen, besonders Soleil und ihrer Familie bleibt gesund.

Liebe Grüße

Von Schwarze Katze am 30.01.2021 16:10 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Zuletzt Online am: 25.02.2021
Weitere Beiträge von Schwarze Katze
Re:Rote Nase, kalte Füsse
Das Übel mit dem Corona-Virus ist irgendwie deprimierend. Wir haben ja wirklich Glück, dass wir nicht unter Menschen leben. Nur hie und da etwas einkaufen gehen, ansonsten sind wir hier fast abgeriegelt.
Ja, wir leben seit Weihnachten 1992 hier in Galicien. Direkt südlich des Kap Ortegal und der Estaca de Bares. Bis zum Kap sind es nur knapp 15 km, wenn überhaupt. Die Estaca de Bares ist der allerdnördlichste Punkt der Iberischen Halbinsel.

Heute wäre eigentlich das Pilgerfest nach San Xiao de Trebol, letzter Samstag im Monat Januar. Ein Wetterspruch sagt, dass so, wie das Wetter an diesem Tag ist, es den ganzen Sommer über sein wird.
Na dann mal prost! Da das Fest aber abgesagt wurde (Corona lässt grüssen,) wird das mit dem Wetter auch nicht stimmen, das sagen wir im Notfall einfach auch ab.

Ungefähr vier Stunden heute Vormittag war das Internet weg. Lieb, dass es wieder da ist.

Ich habe die Glucke mit ihren drei Küken umgesiedelt in einen etwas grösseren und helleren Käfig. Sie sind etwas durcheinander von so viel Licht. Vorher war es in ihrem Schlüpfkäfig recht dunkel. Aber sie gewöhnen sich schnell daran. Das elektrische Licht in den Ställen ist auch wieder repariert, der Sturm hatte eine Leitung zerrissen. Alles wieder heil.

Acht Jeans habe ich gewaschen und sie anschliessend im Tumbler getrocknet. Das mache ist sonst nie, ich hänge sie immer auf zum Trocknen. Aber bei diesem Wetter .... Die Waschmaschine läuft im Akkord. Man muss ja nur einmal durch den Matsch waten, schon kann ma die Kleider waschen. Ich mag jetzt nicht mehr, ich will jetzt mindestens zwei Wochen Sonne und angenehme Temperaturen. Aber alles Pöbeln nützt nichts, die Wetters machen, was sie wollen.

Käsekuchen. Fein. Wir nennen das ja Quarktorte, denn Käsekuchen ist deftig und wird gerne auch mit Zwiebeln gemacht. Ihr sagt dazu vielleicht Quiche, weiss nicht. Aber so ungefähr würde das hinkommen.

Nun setze ich mich noch eine Stunde hin und stricke, dann geht es zu den Tieren. Danach ist Feierabend. So gegen acht Uhr koche ich das Abendessen. Heute gibt es Hamburger/Hackplätzli, ein Spiegelei drauf, Pommes frites und Salat. Geht schnell und schmeckt.

Einen schönen Abend noch.

Von molli-xl am 31.01.2021 07:58 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, Ihr Lieben,

hier ist es heut kalt, -3°, aber sie haben uns für heute auch Sonne versprochen. Kalt ist gut, da hält das bisschen Schnee noch.

Liebe Schwarze Katze, da hattest Du ja einige Baustellen. Gut, dass der Strom wieder fließt und auch das Internet wieder geht. Man ist doch sehr davon abhängig.
Wenn bei uns in der Wohnung mal länger Stromausfall wäre, könnten wir noch die Gartenlaube nützen. Da steht sogar noch ein alter Kohleherd in der Küche und der Garten ist nur 10 min. Autofahrt oder einen halbstündigen Spaziergang entfernt.

Toll, dass Du Hühner selbst aufziehst. Ich wünsche Dir sehr, dass Du die Kleinen gut durchkriegst. Katzen hast Du auch ein paar, das ist schön.

Liebe Soleil, wenn Ihr jetzt so eingesperrt seid, magst Du da ein bisschen lesen? Ich hab eine Menge schöne Taschenbücher, die ich Dir ausborgen könnte.
Bin bei "Tauschticket.de" angemeldet und da geht es hin und her, gerade jetzt unter Corona.

Hallo Saarbinie,
Du schriebst vor ein paar Tagen, dass Du auf die Gutscheine von der Krankenkasse wartest. Meine sind schon da, mein Mann wartet noch immer, gleiche Krankenkasse.
Hab meine gleich alle in der Apotheke abgeholt und 2,-€ dabei gespart.
Bei Lidl haben sie gestern FFP2-Masken für 99 Cent einzeln verpackt verkauft. Die OP-Masken waren noch billiger.
Ja, wer weiß schon, wie lange wir diese Accessoires noch tragen werden. Ich möchte heute auch mal paar im Backofen wieder auffrischen.

Langsam gehen ja die Zahlen endlich ein wenig runter, aber vermutlich werden wir wohl den Lockdown noch länger am Bein haben.

Ich finde aber, dass sie Einiges einfach nicht bedenken bei allen Vorsichtsmaßnahmen. Warum sind öffentliche Toiletten nicht geschlossen?
Wir haben einen Artikel gelesen worin stand, wieviele Aerosole beim Spülen mit offenem Deckel in die Luft gelangen und dass in allen Ausscheidungen auch Viren enthalten sind, sobald jemand infiziert ist.
Und wer spühlt schon bei geschlossenem Deckel? Niemand. Und wieviele nehmen beim Geschäftchen in der Kabine auch schnell mal die Maske runter?
Also ich verkneife mir die öffentlichen Toiletten momentan lieber.

Liebe Simluk,
das Problem des Wiedereinstiegs ins Arbeitsleben ist vielleicht gar nicht so groß. Wenn Ihr ein Pflegeheim in erreichbarer Nähe habt, frag doch da mal zuerst nach einem Ehrenamt. Ist vielleicht momentan nicht ganz so einfach als vor Corona, aber ich weiß, dass sie dort sehr viele alte Menschen betreuen, die sich über Besuche oder begleitete Spaziergänge freuen.

Da kannst Du ausprobieren, ob Dir der Umgang liegt oder nicht. Der nächste Schritt wäre dann ein möglicher Minijob im Services. Man betreut die Küchenzeile einer Wohngruppe, deckt Tische ein, verteilt Essen, räumt den Spühler ein und aus, bestellt Vorräte für die Kaltverpflegung und hält alles schön sauber außer den Böden.

Das habe ich in meinen ersten beiden Rentenjahren gemacht, als wir mal zusätzliches Geld gebraucht haben. Für damals 450,-€ waren das bei ca. 8 € Mindestlohn ungefähr 56 Stunden im Monat, also ca. 14 Stunden pro Woche. Da kann man erstmal ausprobieren, wie man damit klar kommt und ist weitestgehend sein eigener Herr.
Mir hat es viel Spaß gemacht.

Bin aber in jungen Jahren ohne Kitaplatz auch auf dem Feld arbeiten gegangen. Wir hatten Blumensaatzucht im Dorf und mussten in der Sommersaison Blumensamen ernten. Die Kinder waren dabei und haben am Feldrain gespielt. Im Herbst kam dann die Kohlernte. Eine kleine Putzstelle für einmal wöchentlich hatte ich damals auch und hatte zusätzlich zum mickrigen Lohn aber 1 x pro Monat den Friseurbesuch frei. Das war auch nicht schlecht.

So ganz ohne Arbeit und ein bisschen Beitrag zum Familieneinkommen hätte ich mich unwohl gefühlt, weil wir es in unserer Gegend halt so gewohnt waren.

So, Ihr Lieben, jetzt wird mein Mann wohl gleich aufstehen und dann mal schauen, was wir mit dem Tag anfangen. Ganz sicher wird es einen schönen Waldspaziergang geben oder an der Spree entlang, die bei uns am Kiez vorbei fließt. Hauptsache ein paar Sonnenstrahlen einfangen und nichts groß tun.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag und bleibt gesund und vom Hochwasser bitte verschont.

Liebe Grüße

Von Schwarze Katze am 31.01.2021 08:54 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

14°, es regnet. Was denn sonst? Noch bis Donnerstag soll das so bleiben. Natürlich gibt es während des Tages auch ein paar Sonnenstrahlen. Immer gleich genug, um mal in den Stall zu gehen und schauen, ob alles rund läuft. Die Küken haben sich nun an den helleren Käfig gewöhnt. Dafür wollen die beiden grossen Hähne nicht mehr in den jetzt wieder reparierten Käfig. Dort hatten sich in einer Ecke die Ratten durch das Gitter gefressen. Männe hat es repariert, aber die Hähne haben sich einen anderen Schlafkäfig ausgesucht. Nun musste eine der Kikas (Zwerghühner heissen hier so) im grossen übernachten. Hühner haben aber gerne Gesellschaft. Mal abwarten, was heute Abend in der Sache so geht.
Die Enten geniessen momentan das Wetter ganz offensichtlich. Meistens schwimmen sie im Teich herum, oder sie graben mit ihren Schnäbeln Löcher in den weichen Boden.

Nun ist der erste Monat schon wieder vorbei. Unglaublich. Gerade habe ich nachgeschaut, am 2. April ist Karfreitag. Ich hoffe ja, dass wir bis dahin - Semana Santa - das Haus wieder einigermassen trocken haben. Ausserdem, dass die Reisebeschränkungen zwischen den Autonomien aufgehoben werden. Wenn man jetzt auf der Strasse ist mit dem Auto, fühlt man sich richtig allein. Am vergangenen Dienstag waren sogar die Parkplätze der Einkaufszentren fast leer. Obwohl man ja einkaufen darf, alle Läden bis 18 00 Uhr auf haben dürfen, traut sich offenbar niemand mehr auf die Strasse. Die Supermärkte dürfen bis 21 30 Uhr auf haben. An keiner der Kassen musste man anstehen, auch an der Tankstelle fanden wir auf Anhieb eine freie Säule. Es ist ein wenig gruselig.

Marisa hat angerufen, ich war gerade im Stall, dass jemand aus ihrer Verwandtschaft positiv getestet wurde, er hat sich offenbar auf der Arbeit angesteckt. Nun muss die ganze Verwandtschaft zum Test. Zwar treffen sie sich nicht mehr oft, es ist ja auch weitgehend verboten, aber es müssen alle möglichen Kontaktpersonen angegeben werden, damit man sie testen kann. Na gut, putze ich eben selber. Es fällt mit kein Zacken aus der Krone. Ich bin nur nicht so tüchtig darin.

In einer TV-Reklame habe ich ein Gerät von Leifheit gesehen, das gleichzeitig saugt und wischt. Ob das etwas ist? Regulus heisst es und kostet inkl. Versand um die 320 €. Ich habe so einen Dampfwischer. Der wäre super, aber er geht nicht auf unseren nicht glasierten Bodenplatten. Das ist nur etwas für ganz glatte Flächen.
Ich liebe Haushaltsgeräte, aber sie müssen erstens etwas taugen und zweitens muss ich Platz zum Aufbewahren haben. Wenn ich also diesen Saugwischer anschaffe, muss der Dampfwischer weg. Vielleicht will ihn Marisa haben. Muss mal noch überlegen.

Nun werde ich mich dem Sonntag widmen: Skypen, fernsehen, stricken, faulenzen. Ganz fein!

Habt auch einen schönen Sonntag. Bleibt oder werdet gesund und lasst euch nicht unterkriegen.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 31.01.2021 10:17 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

Null grad, sonnig, kein Wind. Spazier- und Wanderwetter - das heißt - nichts wie raus und keine Müdigkeit vortäuschen :-)

Hühner und Hähnchen werden sich hoffentlich wieder einkriegen und die beleidigten Hähne ihr Quartier annehmen und sich allabendlich gut geschützt vor den bösen Untieren zur Nacht treffen.

Wir hatten einen schönen Tag gestern. Dolce far niente, die Wäsche hatte diese Woche Pause, das erledigen wir dann nächste Woche, da steht nichts auf dem Plan. Bis 2.2. - Maria Lichtmeß - haben manche hier weihnachtlich dekoriert, wir selber gehören nicht dazu. Ein paar frische Tulpen draußen auf dem Balkon mit etwas Heidelbeergrün, an dem die neuen Blättchen schon hervorspitzen und einige Osterglocken, die sich wohl bald öffnen werden - verkündeten das Ende der Weihnachtszeit und den Beginn des Vorfrühlings. Überall blühen die Schneeglöckchen.

Das Einkaufen, wenn es nicht so voll ist in den Geschäften, einerseits schön und andererseits wirklich bissel gruselig. Man denkt unwillkürlich an high noon und den Sheriff, der auf die Ganoven wartet oder umgekehrt.

Die Elektrogeräte haben jetzt dort ihren Platz in der Küche, wo vorher der Wäschetrockner stand.
Einen Dampfwischer haben wir nicht. Es wäre zu überlegen. Küche und Bad sind nicht allzugroß und mit einem normalen Putzgerät gut zu reinigen. Im Bad liegen größere Fliesen und in der Küche so eine Meterware Plastikteppich. Wo ich doch viel lieber in der Küche Terrazzo gehabt hätte. Hätte doch nur die Zeit gereicht, einen Handwerker zu finden, der solch einen Boden vor unserem Einzug dort aufbringt. Tja.
Dafür zerschellt nichts auf dem Plastik, das hat also auch Vorteile. Mal eben nach dem Kehren feucht durchwischen klappt sehr gut. Die übrigen Räume und die Diele sind mit Teppichboden ausgelegt. Auf dem Berberteppich liegt im Wohnzimmer noch ein schöner großer Ikea-Orientteppich, der ist recht pflegeleicht und verzeiht auch mal, wenn etwas runterfällt, kleine Flecken sehr gut auswaschbar (mit Rasierschaum, das funktioniert am besten). Tja, wir Hausfrauen :-)
Gründsätzlich finde ich Leifheit ok, eine gute Firma und ihre Geräte bewährte Qualität.

320 € für ein nützliches gut funktionierendes Gerät ist eine lohnende Investition.
Soll es sich Marisa halt mal überlegen.

Die Coronageschichte ist wirklich lästig und spielt in viele Lebensbereiche hinein. Ich kann mir vorstellen, dass man sich da, wenn man betroffen ist, erstmal schüttelt und hofft, dass es sich herausstellt, dass niemand ernsthaft daran erkrankt.
Milde Verläufe bis überhaupt keine Infektion trotz Virenträgerlast usw. - wie es meist der Fall ist.
Würden alle Infizieren schwere Verläufe erleiden, wäre das Land bald leer ... seufz.

Unsere Masken-Gutscheine, 2 an der Zahl, wurden uns zugeschickt, hatte ich das nicht erwähnt ? Dann hole ich es hiermit nach. Zunächst bekam ich meine und dann einige Tage später kam die Post für meinen Mann.
Morgen werden wir zur Apotheke gehen und die Gutscheine einlösen. Wir haben noch Masken vorrätig, Stoffmasken, OP-Masken und die FFP2-Masken. Daran braucht man wohl nicht zu sparen - noch ist die Kuh nicht vom Eis, wir sind da vorsichtig und möchten nicht mehr eine solche Knappheit wie letztes Jahr um diese Zeit erleben, wo sich die Menschen um Klopapier, Mehl & Masken kloppen wollten. Ohne uns ...

Heute läuft den ganzen Tag wohl Sport. Es ist immer noch Winter, wir mögen den Wintersport gerne schauen.

Das 3SAT hat uns wieder die schönsten Alpenpanoramabilder beschwert und anschließend lief auf Alpha1 weiter bis 9.45 Uhr. Fury & ich mit dabei - 40 Minuten immerhin. Gegen 11 Uhr wollen wir losziehen. Die Dächer hier sind mit Rauhreif verziert, und es sind immer noch Null Grad.
Ein heller sonniger Sonntag - endlich mal wieder.

Habt alle einen schönen Sonntag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße



Von Schwarze Katze am 01.02.2021 09:02 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

15°, grau, es bläst. Wenigstens ist es (noch) trocken. Da ist noch Wäsche in der Maschine, die will aufgehängt werden. Hemden und solcherlei. Wenn es den ganzen Tag so bläst, ist das am Nachmittag trocken.

Monatsvogel in der Tischagenda ist der Stieglitz, der Distelfink. Ein schöner Vogel, der hier noch oft illegal gefangen wird, um ihn mit Kanarienvögeln zu paaren. Das gbt dann ausserordentlich schön singende Vögel. Es kümmert niemanden, dass das Fangen verboten ist. Wenn jemand Stieglitze (Jilgeros) verkaufen will, muss er dafür eine Lizenz haben, die Vögel entsprechende Papiere. Ha! Hier herum gibt es noch recht viele dieser schönen Vögelchen.
Wochenvogel ist der Waldbaumläufer. Vom Wohnzimmerfenster in der Schweizer Wohnung aus, sahen wir immer wieder diese wie die Eichhörnchen rund um den Baumstamm herum kletternden Vögel.

Eine neue Woche. Sie wird wohl nicht anders als die vergangenen auch. Ab Mittwoch soll sich das Wetter bessern. Sollen wir Wetten abschliessen darauf, ob die Maurer kommen oder nicht? Die Versicherung hat ein Dossier eröffnet, ob sie etwas bezahlt, ist dann die zweite Frage. "Das wird nicht bezahlt," ist die häufigste Antwort, die wir hören. Warten wir es ab.
Es wäre halt schön, wenn wenigstens die Maurerarbeiten bezahlt würden. Die Holzdecke ist versaut, wir werden die losen Bretter wieder befestigen, eine Zeit lang den Entfeuchter einstellen und auf Teufel komm raus heizen. Danach die ganze Decke mit Javel zu reinigen versuchen. Wenn man dann immer noch Flecken sieht, ist das halt "rústico". Basta.

Ich hoffe, ihr seid alle so gesund wie möglich. Geniesst die ruhigen Tage.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 01.02.2021 09:21 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

3 Grad, bedeckt, etwas Regen.

Distelfinke und auch Buchfinke singen wunderschön.
Wir sehen sie des öfteren, sie fliegen die kleine Vogelfutterstelle unserer Nachbarin auf dem Balkon an. Baumläufer heissen bei uns Kleiber, auch sie trifft man noch häufig an, genau wie die Eichhörnchen, die rotbraunen Gesellen. In unserem Garten laufen sie den Nussbaum rauf und runter und stürzen sich wagemutig in die Äste, um zu ernten. Das übrige Jahr über laufen sie über das kleine Wiesenstück und verbuddeln ihre Beute. Dann rasen sie im Affenzahn los zum nächsten Ernte- oder Ausgrabungsort. Hier gibt es viele verschiedene Bäume, Büsche, Sträucher und Blumen, so dass die Vielfalt an Tieren oft erstaunt. Derzeit blühen die Christrosen in allen vorhandenen Farben, Helleborus ihr botanischer Name.
Wer kennt sie nicht :-)

Bis wir die Wäsche wieder draussen trocknen können, wird es wohl noch eine Weile dauern, da habt ihr es ja richtig gut. An der Luft getrocknet ist wohl etwas aufwändiger als von einer Maschine in die andere umtopfen, lohnt die Mühe auf alle Fälle.

Das Wetter soll diese Woche mal wieder achterbahnmäßig daherkommen. Ein paar Schneeflocken letzten Samstag, gestern nur Sonne, heute dann etwas kühl und regnerisch und bis Mitte der Woche dann um die 10 Grad, am Donnerstag dann Sonne satt. Mal sehen.
Diese Woche haben wir nichts großartiges vor.
Leichte Hausarbeit in Form von Wäschewaschen geht morgen über die Bühne.

Ok, die Wette gilt, Schwarze Katze: die Handwerker kommen nicht. Die Versicherung wird sich um die Leistungspflicht herumschwänzeln. Selbst ist Katze und Kater ;-)
Humor ist, wenn man trotzdem lacht. Ja, ja ...

Unsere Fitness, danke der Nachfrage,hält sich tapfer. Mein Trainingspensum hab ich um 10 % erhöht, und ich merke doch, wie das Ausdauertraining mit Fury die Muskeln stärkt. Für die Armmuskeln bemühe ich jetzt mal häufiger das Theraband, eine entsprechende Einweisung erhielt ich seinerzeit in der Muckibude.
Das dazu passende Buch hab ich mir selbst gekauft, für ein paar wenige Euros, von Gräfe & Unzer.
Dann also ran. Lieber würde ich ja eine Fuhre Holz hacken als am Band hampeln. Das hab ich in meiner Jugend sehr gerne getan, mit dem Vater ab in den Wald Holz holen. Mit dem Leiterwägelchen der Heimtransport und dann sägte der Vater auf der Kreissäge Stücke, und ich durfte sie kleinhacken. Da wird sich jetzt mancher nicht mehr wundern ;-) :-D
Ich konnte es noch nie verstehen, wie das keinen Spaß machen könnte. Das Holz an sich hat schon einen feinen Duft, da kommt nichts ran. Besonders Obstbaum oder Buche riecht einfach fabelhaft. Wir haben dann ein paar Kienäppel mit ins Feuer geworfen, das krachte und knallte so schön - wehe, wenn die Eltern uns dabei erwischten.

Für meine große Schwester ist es eine große Freude, und für die ganze übrige Familie auch: ihr Urenkelkind wird großer Bruder, im Sommer kommt ein Geschwisterchen zur Welt.

Gestern telefonierte ich mit meiner saarländischen Schulfreundin, auch sie wird wieder Oma diesen Sommer. Wir Omas freuen uns natürlich sehr, seien es eigene Enkel oder die unser Lieben :-)

Gerade läuft auf Servus das Panorama. Mit Musik. Gerade singt der Joseph Schmid "Heut ist der schönste Tag im meinem Leben" Auf Servus bringen sie halt zur Untermalung der Landschaftsbilder ein paar Oldies.
So fängt der Tag tatsächlich gut an.

Die ruhigen Tage geniessen wir sehr gerne.
Kein Trubel und keine Festivitäten mehr.
Der nächste Tag, den wir feiern werden, ist der 14. Februar, der Tag der Liebenden.
Die natürlich nicht nur diesem 14.2., sondern das ganze Jahr über so oder so zum Ausdruck kommt.
Den Floristen gönne ich ihr 13. Weihnachtsgehalt, die sich an solchen Gelegenheiten bietet. Keiner muss, jeder kann. Genau.

Allen hier einen schönen Tag und einen guten Start in die neue Woche. Bleibt gesund.

Liebe Grüße






Von Schwarze Katze am 01.02.2021 10:51 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Mit Familie Sonemann habe ich gestern geskypet. Enkel war zugeschaltet, er hatte keine Lust, nach Hause zu fahren. zu umständlich. In seiner Junggesellenbude im Wohnheim gefällt es ihm besser. Nur, dass er keinen Sport mehr treiben kann, das fehlt ihm.

Holz hat Männe bis vor einigen Jahren immer von Hand gemacht. Er tat es gerne, aber es wurde zu beschwerlich. Rücken! Darum hat er jetzt eine Spaltmaschine. Ein Männerspielzeug sagen die einen, die anderen finden es ganz normal, dass man sich sowas zulegt. Manchmal haben wir Gäste, die die Maschine auch gerne mal ausprobieren möchten. Eben: Männerspielzeug. Genau wie der Aufsitzer-Rasenmäher, der uns aber auch einen kleinen Traktor ersetzt. Mit Vierradantrieb kommt er fast überall durch. Man klappt einfach die Schneidewerke hoch, und schon kann man damit auf dem Feld herumsausen. Oder -rumpeln, je nach Zustand des Felde.

Ich mache mich jetzt schnell fürs Ausgehen bereit, um die Leute nicht zu erschrecken. In die Apotheke muss ich. Zwar würden die Sachen auch nach Hause geliefert, aber das wollen wir nicht.

Bis vielleicht später wieder.

Von Saarbini am 02.02.2021 06:59 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

6 Grad plus, es wird schon wieder wärmer.

Das Skypen habe ich noch nicht für mich entdeckt, vielleicht in näherer Zukunft. Ich denke darüber nach.

Dass der Enkel nun lieber im Wohnheim bleibt, wegen der Umständlichkeiten, kann man verstehen.
Dass er den Sport vermisst, ist schade.
Sport kommt bei vielen jetzt zu kurz, nicht nur wegen des Winters, sondern wegen der nicht vorhandenen Trainingsmöglichkeiten. Die meisten Muckibuden sind geschlossen. Dabei haben viele Unternehmen etliche Vorsichtsmaßnahmen getroffen für ihre Mitglieder, die sinnvoll waren und viel gekostet haben.
Man versteht es nicht immer, was gerade passiert.
Abstand halten - und Maskenpflicht sehe ich alles ein.
Warum man dann Parks und Zoo geschlossen hält, wo man an der frischen Luft ist und Abstand halten kann - traurig. Auch wenn wir gerade kein bestes Wetter für Zoobesuche hätten - aber es ist schon sehr schade.
Das Geld für die Jahreskarte juckt mich jetzt nicht allzusehr, ich betrachte das Geld als Spende.
Hoffentlich machen sie bald wieder auf. Seufz.

Auf dem Balkon habe ich einen schönen Blumenstrauß, bestehend aus Tulpen, Narzissen und Heidelbeergrün stehen, der hält da prima frisch. Ab und zu stelle ich mich ein paar Minuten dazu, vielleicht bringt es ja was :-)

Holzmachen finde ich eine prima Sache. Nichts duftet so gut wie frischgeschlagenes Holz, das ist mal sicher (Ansichtssache). Diese neuartigen Spaltkeile usw. - ja, warum nicht, wenn größere Mengen anfallen, lohnt das sicherlich. Der Aufsitzerrasenmäher ist eigentlich eine gute Sache. Eigentlich. Bei uns hat solch ein Künstler im Vorgarten die Hälfte der Wiesenfläche rausgerissen. So ein Depp. Manchmal fragt man sich echt ... Bevor dieser tätig wurde, wurde das kleine Stück per Rasenhandmäher kleingehalten. Da fehlten nicht plötzlich metergroße Stücke ... Tja. Zumindest der viele Regen bringt einiges wieder in Ordnung, was in den letzten Jahren arg geschadet hat. Die letzten 3 Sommer waren recht brutel umgegangen mit der Natur. Es half wirklich nur ständiges Gießen. Bei einer meterlangen Thujahecke hat es leider nicht gereicht, sie hat nicht überlebt. Schon zum zweitenmal ist sie hinüber. Was sich die Hausverwaltung jetzt einfallen lassen wird, keine Ahnung. Vielleich streichen sie ja die mittlerweile komplett braune Hecke grün an ? Mal sehen ...

Gestern haben wir eine kleine Tour gefahren, zunächst zur Apotheke, die von der Bundesregierung bereitgestellten Masken abholen. Dann gings auf eine kleine einstündige Wanderung in den Wald. Danach einige Einkäufe im Supermarkt, die Frischesachen für diese Woche sind unter Dach & Fach.
Abends habe ich noch ein Blech Roggenmischbrötchen gebacken, das Rezept ist ganz einfach, zu 4/5 Roggen kommen 1/5 Weizen und etwas Hefe und Sauerteig, letzterer aus der Tüte, etwas Wasser, Zucker und Salz. Ob man daraus nun ein Brot backt oder 10 Brötchen, das kann man sich dann überlegen. Mittlerweile backe ich lieber kleine Brötchen, da hat man mehr Kruste und kann sie prima einfrieren.

Den Barnaby vom Sonntagabend haben wir in der Mediathek geschaut, das war uns am Sonntag doch zu spät. Die neue Folge hat uns gut gefallen.
Der Inspector wird von seiner Frau zum Sport gezwungen und der junge Sgt. Winter ist eine Sportskanone, der sogar mit den Händen seine Füße berühren kann. Da wird der Inspector sich nun mächtig anstrengen müssen, wenn er den Wünschen seiner Frau nachkommen möchte. Das kann ja heiter werden. Und zwischendurch noch ein paar Morde in Midsummer aufklären - er hat es wirklich nicht leicht.

Heute steht das Thema leichte Hausarbeit auf dem Plan. Küche und Bad sind dran. Und die Wäsche.

Habt alle einen schönen Tag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße



Von Schwarze Katze am 02.02.2021 08:35 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

15°, leichter Regen, der sich im Laufe des Tages verziehen soll. Sollte. Abwarten, wie immer.

Der Barnaby kam uns auch zu spät, ansonsten war das Sonntagabendprogramm mal wieder tröge. Gestern schauten wir den Krimi. Gab ein bisschen viele Tote, aber das wollen die Leute heutzutage halt so. Äktschn. An die Meidathek kommen wir leider nicht ran. Schade. Die geht nicht über ein Satellitenempfangsgerät.

Der Kleiber ist blau, der Waldbaumläufer ist braun. Das sind zwei verschiedene Vögel. Hübsch sind sie beide

Die Wäsche ist nicht ganz trocken geworden, aber heute sollte es dann sein. Ich mag es nicht, die Wäsche herein zu holen, wenn sie noch leicht feucht ist. Gebügelt wird das Meiste ja sowieso nicht mehr. In meinem Arbeitszimmer werde ich heute Feuer machen. Dann ist es dort schön warm zum Wäsche zusammen legen. Fernehen dazu, leider habe ich dort im Moment kein Satellitenempfangsgerät mehr. So schaue ich halt den spanischen Sportsender, das geht auch. Alle die Geschwätzsendungen kann ich nicht ausstehen. Es gibt ja viele Leute, die finden es spannend, Leuten, die da sitzen und schwatzen zuzusehen. Ich gehöre nicht dazu. Auch nicht im deutschen Fernsehen. Mir scheint, sie nehmen überhand, praktisch jeden Tag kommt irgendwo so eine gefilmte Schwatzsendung, wo sich Leute profilieren wollen, lange reden und nichts sagen. Kann ja sein, dass ich da manchmal etwas verpasse, aber ich reagiere schon allergisch, wenn ich das Wort Talkshow nur schon höre. Weggezappt, und Ruhe ist.

Einmal, als noch der frühere Mechaniker kam, um den Rasnmäher zu warten, probierte er den Mäher aus und stellte ihn auf die unterste Stufe. Wochen hat es gedauert, bis die fast auf die Grasnarbe herunter gemähte Herrlichkeit sich erholt hatte. Der blöde Mensch kommt aber sowieso nicht mehr, das war ein Stümper.

Noch ist es fast dunkel, zu früh, um zu den Tieren zu gehen. Strawanze ich halt noch ein wenig im Internet herum.

Habt einen schönen Tag. Bleibt oder werdet gesund und geniesst das Leben.

Liebe Grüsse

Von Schwarze Katze am 03.02.2021 08:56 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

14°, Himmel fast klar. Nur über dem Wald ein paar dunkle Wolken.
Gestern haben sich die Wetters mal wieder richtig vertan mit der Vorhersage. Nix da von trockenem Tag. Es hat tatsächlich nur einmal geregnet, und zwar vom Morgen bis zur Nacht, dauernd, dauernd. Die Hühner waren alle patschnass. Sie wollen halt nicht immer im Stall bleiben, gehen nach draussen, und dann sehen sie anschliessend so aus, wie sie halt aussehen. Zum Gott erbarm. Den Enten macht es ja nichts aus. Die sind mit ihrem gefetteten Gefieder fein raus. Die Pferde sind etwas rumpelsurig, aber sie haben eben auch einen dicken Winterpelz, da perlt das Wasser zum grössten Teil ab. Die Katzen schlafen fast den ganzen Tag, das Sofa ist dauerbelegt.

In Portugal verzweifeln die Menschen fast an der Macht des Virus. In der Zeitung steht, dass über die "Raya", also die Grenze zu Portugal, die englische Mutante sich langsam auch in Galicien einschleicht. Es ist also besser, man bleibt zuhause, beschäftigt so, wie man es am besten kann. Mit der Impferei geht es gar nicht vorwärts. Personal wäre da, Einrichtungen (grosse Zelte) sind bereit, aber der Impfstoff kommt nicht. Der Verdacht ist gross, dass er mal wieder in Madrid hängen bleibt. Und die Empörung ist dementsprechend. ob es wahr ist, weiss niemand. Seufz.

Aus der Front meiner Waschküche ist ein Stück Holz, ein oberer Balken, heraus gefault. Männe ist schon daran, das zu flicken. Dreissig Jahre hat es gehalten, ist ja nicht schlecht. Und so hat er immer etwas zu tun. Sonst würde er mit den Füssen scharren.

Heute werde ich weiter machen mit dem Zusammenlegen der Wäsche. Es war sehr viel, und ist es immer noch. Man macht sich so unglaublich schnell schmutzig, wenn es immer nass und pflotschig ist. Sich mit schmutzigen Kleidern aufs Sofa setzen will man ja doch nicht, also: Wechseln, waschen, wechseln, waschen. Ich hätte jetzt wirklich gerne mal wieder trockene zwei Wochen.

Euch wünsche ich einen schönen, gesunden Tag.

Liebe Grüsse

Von molli-xl am 03.02.2021 09:00 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, Ihr Lieben,

2°C und Nieselregen, also kein Fahrradwetter, leider.

Ich hab um 10 Uhr Reha-Sport und werde wohl die 2 Stationen mit der S-Bahn fahren.
Mein Göga musste heute früh leider sogar unser Auto stehen lassen und zu seinem Reha-Sport die S-Bahn nehmen und einigen Fußweg dazu. Es gab einen fürchterlichen Autounfall auf seiner Strecke, ein PKW mittendurch gebrochen, in Flammen aufgegangen aber der Fahrer mit schweren Verletzungen in letzter Minute gerettet. Gott sei Dank, auch wenn er wohl durch seine Fahrweise auf der nassen Straße selber Schuld hatte.

Ansonsten ist heute nach 2 Tagen Enkelmaus-Betreuung ein ganz ruhiger Tag und ich muss nicht mal kochen, weil man Mann nach dem Sport zur Arbeit fährt.

Unsere Schwiegertochter wurde am Montag am Ohr operiert, weil sie nach der Geburt der Kleinen ganz langsam taub wurde auf einem Ohr. Sie haben ihr ein winziges Implantat eingepflanzt und nun hoffen wir, dass diese Technik funktioniert und das Ohr wieder in Ordnung kommt. Als künftige Lehrerin hätte sie sonst schlechte Karten.
Nun muss das Gehirn aber erstmal das reparierte Ohr wieder "zuschalten" und in Betrieb nehmen. Sie ist ein paar Tage wie seekrank und hat auch noch ziemliche Schmerzen. Da war es gut, dass wir die kleine Maus zu uns nehmen konnten.
Wir sind sogar mit ihr noch bisschen Schlitten gefahren, was ihr großen Spaß gemacht hat. Weil sie gern läuft mit ihren kurzen Beinchen, brauchte sie nichtmal den kleinen Hügel wieder rauf gezogen werden, sie ist alleine hochgestiegen.

Selbst mit dem Schlafen hat es prima geklappt. Sie schlief 12 1/2 Stunden durch die Nacht und mittags gestern auch nochmal 2 Stunden, also total entspannt die 2 Tage. Abends brauchte ich trotzdem keinen Fernseher mehr, man ist kaputt, wenn man 2 Tage auf ein so kleines Wusel achten muss, damit nichts passiert.

An Brotbacken hab ich mich noch nicht rangetraut, wäre aber mal einen Versuch wert. Wir essen sehr viel Brot und so frisch aus dem Ofen schmeckt es ja am besten.
Überhaupt müsste man sich mal aufraffen, vieles auszuprobieren. Ich bin beim Kochen so festgefahren, deutsche Hausmannskost halt und nur mit den altbewährten bekannten Gewürzen. Es wiederholt sich halt alles in Abständen, aber regelmäßig.

Unsere Masken per Coupon haben wir bisher nur meine holen können. Mein Mann wartet immernoch auf seinen Brief. Vielleicht ist er auch gestohlen, wer weiß oder vom Postboten verschlampt.
Wir werden mal nachfragen. Im Übrigen nehme ich lieber die OP-Masken, denn mir sollte nach überstandener Krankheit ja vorläufig nichts passieren.

So, jetzt muss ich zum Sport und dabei gleich was gegen die Pfunde tun.
Ich wünsche Euch allen einen stressfreien Tag und bald wieder besseres Wetter.
Bleibt schön gesund!

Liebe Grüße

Von Saarbini am 03.02.2021 09:00 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

10 Grad, tüchtiger ergiebiger Regen.

Danke für die Aufklärung - Baumläufer/Kleiber :-)
Unser Kleiber wird auch Spechtmeise genannt.
Es sind sehr schöne Tiere mit buntem Gefieder. Man sieht sie häufig bei uns.

Talksendungen habe ich früher mal geschaut.
Bei Hans Meiser gings los, dann folgten etliche.
Unsäglich damals der s
üßliche Pfarrer - da habe ich sofort weggezappt.
Naja. Geschmacksache. Was ich ab und zu mal schaue, ist das Riverboat, sie haben interessante Gäste und jeder darf aussprechen, ohne dass der Moderator ständig dazwischenfunkt. Die beiden Moderatoren finde ich auch beide gut, wobei Jörg Kachelmann nach wie vor ein Lausert ist und bleibt :-) Ich mag ihn sehr.
Meist schauen wir das Riverboat am Folgetag - bis Mitternacht vor dem Fernseher sitzen nicht so unsres.

Zum Glück ist die Auswahl groß genug.

Mittlerweile haben wir die beiden Passau-Krimis gesehen. Die Umgebung ist uns sehr vertraut, mittlerweile waren wir einigemale dort in der Stadt und haben gut kennenlernen können. Wir fühlten uns immer sehr wohl dort. Hoffentlich werden sie dieses Jahr von schlimmerem Hochwasser verschont.
Die Krimis waren storymäßig gut aufgebaut und die Schauspieler verstehen ihr Handwerk. Mal sehen, ob es damit weitergeht, es muss ja nicht immer gleich das Berliner Clanmilieu herhalten.
Schön jedenfalls die kleine Bäcker- und Konditorei, wo die Adoptivtochter der Ex-Polizistin eine Lehre absolvierte. Der Sohn des Hauses als begeisterter Archäologe, auf die Römerzeit spezialisiert.
Alles in allem lohnenswert zu schauen.

Allen einen schönen Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüße

Von Saarbini am 03.02.2021 12:03 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Da haben sich einige Beiträge überschnitten, Schwarze Katze :-)

Die Nässe ansich stört mich nicht. Das viele Wäschewechseln ist allerdings lästig. Ein paar Sachen, die wir zum Wandern und Spazieren tragen, sind pflegeleicht und können über Nacht in der Küche trocken werden, andere leider nicht. So hatten wir nun auch wieder 4 große Trommeln Wäsche zusammen für den Trockner, die Waschmaschine lief insgesamt 7 x für uns 2 Personen relativ viel. Aber nicht mehr lange, dann ändert sich das wieder und wir können mit der Frühlings- und Sommergarderobe anders hantieren :-D Gerade kommen wir zurück vom Nippeser Waschsalon, es waren ausser uns keine Leute da. Normalerweise sind doch immer ein paar Mitbewerber um die Wäschetrommeln und -trockner vorhanden. Man darf jetzt nur noch max. mit 8 Personen dort sein.
Es besteht Maskenpflicht. Von meiner FFP2-Maske ging ein Befestigungskördelchen ab, das hab ich dann verknotet, ging ja nicht anders. Naja. Keine Qualität ... aber was solls. Nach dem Waschsalon sind wir auf direktem Wege heimfährts, 10 Minuten Fahrt - alles kein Problem. Einer der Vorteile hier, dass man für alles nicht so weit hat. Zumal ich keinen Führerschein besitze. Früher erledigte ich vieles zufuß oder per Rad oder mit Bus und Bahn.
Der jetztige Luxus, dass man noch ein Auto hat und auch dadurch weniger mit anderen Leuten in Kontakt tritt als bei den Bus- und Bahnfahrten, zahlt sich aus. Meine Jahreskarte hab ich so gut wie gar nicht genutzt für den ÖPNV. Egal. Dann lieber alleine zu zweit mit meinem Mann im eigenen PKW.

Der Coronavirus wandelt seine Gestalt, man kann nur hoffen und weiterhin äusserst vorsichtig im Alltag sein. Die Portugiesen hat es kalt erwischt. Die deutsche Bundeswehr ist schon unterwegs, um ihnen dort vor Ort behilflich zu sein. Sehr sehr traurig, das Ganze dort. Vor einigen Jahren die vielen schlimmen Waldbrände und etliche Häuser, die dem zum Opfer fielen. Es ist viel zu viel los auf dieser krummen buckligen Welt, was den Menschen Ärger macht, ihnen schadet oder schlimmeres. Langsam reicht es wirklich, seufz.

Österreich hat einige Lockerungen diesbezüglich vor. Es wäre schön, wenn es hier auch bald mal wieder soweit wäre. Die Zahlen hab ich jetzt nicht verglichen der beiden Länder. Naja. Wir werden sehen ... Bloß nicht die Nerven verlieren, Panik verbreiten usw., sondern ruhig und besonnen durch die Zeit kommen, unser Motto.

30 Jahre hielt das Holz in der Waschküche, das ist beim dortigen Klima dort eine wirklich lange Zeitspanne. Und dass es dem Schwarzen Kater nie langweilig werden möge, dafür seien mal die Daumen gedrückt.

Allen einen guten Tag, und das Wetter, das ihr euch wünscht. Gute Besserung, wo sie gebraucht wird.

Liebe Grüße



Von molli-xl am 04.02.2021 07:54 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, Ihr Lieben,

1° und bisher noch trocken mit Aussicht auf Schneeregen.

Heute müssen wir mal in unserem Garten nach dem Rechten sehen. Die Gartenanlage liegt ein bisschen abseits und wird gern von Leuten heimgesucht, die vom Wasserhahn bis Rasenmäher alles gebrauchen können.
Jetzt wo der Schnee wieder weg ist, wird es wieder leichter für ungebetene Gäste, man sieht von außen keine Spuren.

Der Unfall, von dem ich gestern schrieb, entpuppte sich als illegales Autorennen mit 3 Toten durch den Unfall, junge Männer um die 20 mit einem Leihwagen. Nur der Fahrer hat überlebt und wurde noch im Krankenhaus festgenommen.
Da auch ein Stromkasten völlig zerstört wurde, hat jetzt der ganze Kiez weder Strom, noch Telefon.
Hoffentlich gibt es eine entsprechende Strafe.
Wenn er noch ein bisschen Gewissen hat, wird ihn das ein Leben verfolgen.
Was geht in den Köpfen dieser Jungs vor?
Sie waren auch mal so klein und niedlich wie die Zwerge, die wir betreuen und dann irgendwann in der Pubertät schwindet das Hirn?

Bin froh, dass bei unseren Kindern und Enkeln bis auf kleine Ausrutscher und Umwege alles in die richtige Richtung läuft.
Man kann ja nur die Grundsteine legen, spätestens mit 12 sind sie so vielen anderen Einflüssen ausgesetzt, gerade hier in der Großstadt, dass man nur hoffen kann, dass die häusliche Prägung ausreicht.

Gestern wurde endlich meine 92jährige Mutter in ihrem Heim geimpft. Es war schon sehr schwierig sie dazu zu überreden. Sie kann die unterschiedlichen Kommentare im Fernsehen nicht mehr wirklich erfassen und hatte Angst vor Nebenwirkungen.
Ich hoffe, dass sie nun alles gut übersteht und ich dann endlich wieder zu ihr fahren kann.

Gut, dass insgesamt bei uns in Deutschland die Zahlen runter gehen. Portugal macht dagegen Angst und ich hoffe mit Dir, Schwarze Katze, dass die Mutante sich nicht noch in Galicien breit macht.
Gut, dass Ihr ländlich lebt und keine großen Kontakte habt.
Wie ist es bei Euch mit dem Impfen organisiert?

Nun muss ich mich erstmal verabschieden, melde mich mittags nochmal.

Ich wünsche Euch einen netten und nicht zu arbeitsreichen Tag und bleibt gesund.

Lieben Gruß



Von Schwarze Katze am 04.02.2021 08:45 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

12°, klarer Himmel.
Ich mache drei Kreuze an der Decke. Gestern Abend kam ein Anruf, dass die Handwerker heute kommen. "A la primera hora", hiess es. Wann das ist, wissen nur sie. Ich nehme an, sobald es Tag wird kommen sie.

Wie das mit dem Impfen geht, weiss wohl niemand so richtig. Galicien erhält zu wenige Impfdosen. Jetzt wird versprochen, dass mal alle 80Jährigen geimpft werden sollen. Wir warten einfach ab. Schlimmer kann es ja nicht werden.

Ich stelle nur fest, dass ich mit der Einkauferei komplett konfus bin. Am Montag war ich rasch in Ortigueira und habe einige Sachen geholt, die ich am Donnerstag vergessen hatte. Gestern stellte ich fest, dass ich fast keine Pommes frites mehr habe. Da die Supermärkte bis 21 30 Uhr offen sind, kann ich ja fahren, wenn die Tiere versorgt sind. Richtig saublöd ist das. Ich sollte mein Löcherbecken gegen ein intaktes Gedächtnis austauschen können.

Aha, sie kommen! Wunder über Wunder!
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Wir haben die Handwerker eingewiesen. Es stinkt ihnen ganz furchtbar, diese Arbeit auszuführen. Aber sie haben das Fenster schlecht gesetzt, damals, jetzt sollen sie die Sache flicken. Alfredo, das ist der Vater-Chef, sagte zu mir, dass Männe erst aufs Dach müsse, um es zu reinigen! Ha! So langsam verliere ich die Geduld. Wozu, glaubt dieser Mensch, haben wir ihn gerufen? Schon letztes Frühjahr kam Sohn-Chef und hat eine Kurzreinigung vorgenommen, danach sollte im Laufe des Sommers das ganze Dach gereinigt werden. Aber es kam ja niemand, nie hatten sie Zeit. Nun sollen sie gefälligst die verschluderte Arbeit nachholen. Ja, doch, ich bin grätig. Und das am Morgen früh.

Cebulon miaute ganz eigenartig. Ich habe nachgeschaut, ob ihm etwas fehlt. Nein, er hat eine Maus. Das hat er mir wohl erzählt. Hoffentlich lässt er sie nicht laufen. Maus im Wohnzimmer ist nicht so meins. Da ich Möbel mit Beinen eher nicht mag, stehen fast alle unsere Schränke und Polstermöbel nur auf ganz niedrigen "Stumpenfüssen" oder direkt auf dem Boden. Wenn sich also eine Maus unter das Buffet rettet, müssen die Katzen davor Wache schieben, bis sie wieder hervor kommt. Aber Katzen sind geduldig.

Fein, molli, dass deine Mutter nun geimpft ist. Es ist doch beruhigend zu wissen, dass ein gewisser Schutz nun da ist. Wenn du dann auch geimpft bist, kannst du sie ja wieder regelmässig besuchen.

Ich gehe jetzt mal schauen, dass etwas getan wird. Eigentlich wollten wir heute einiges im Foxo erledigen, aber das geht jetzt nicht, wir müssen hier bleiben und den Handwerkern auf die Finger schauen. Vor allem müssen wir darauf achten, dass das bestehende Fenster sorgfältig ausgebaut wird, damit es keinen Schaden erleidet. Es soll anschliessend wieder montiert werden.

Habt einen angenehmen Tag. Bleibt oder werdet gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 04.02.2021 09:49 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

6 Grad plus, Sonne ist schon da. Hurra.

Dass die Handwerker nun endlich mal loslegen - ein Wunder ist geschehen. Das lässige Arbeiten für andere Menschen gegen Bezahlung - ein weites Feld, seufz.

Mögen noch einige angenehme Wunder dieser Art auftreten, von den anderen Wundern haben wir wirklich die Nase voll.

Von rücksichtslosen Autorennen können wir in unserer Gegend einige traurige Lieder singen. Bei unseren Klassentreffen fehlen etliche in den Reihen, die in sehr jungen Jahren davon betroffen sind, sei es aktiv oder passiv. Man kann sich nicht vorstellen, was da früher los war. Dazu kommen noch die anderen üblichen Verdächtigen wie Alkohol am Steuer, Überschätzung, Überheblichkeit usw. Immer nur schnell schnell schnell und besser als alle anderen fahren. Ja, klar ...
Themawechsel.

Die Impfgeschichte lässt einen auch erstmal stutzen.
Das eine Serum, welches nur "für junge Leute bis 65" hergenommen werden soll, wird in unserer Stadt verimpft, angeblich. Naja. Unsere älteren Freunde - er über 80 und sie über 70 - haben ihre Einladung schon lange erhalten und sind wohl beide geimpft.
Es bringt ja nichts, nur 1 Personen eines Paares zu impfen, oder ? Wie auch immer und zu welcher Gruppe man gehören wird und welche Impfdosen hier angekommen und wieviel für die Zweitimpfungen gebraucht werden usw. - da mag ich jetzt nicht 3 x täglich den Sondersendungen zuschauen und informiere mich lieber auf der Website unserer Stadt. Ein Kuddelmuddel.
Hoffen wir für uns alle und unsere Lieben mal das Beste.

Wir haben schönstes Wetter hier und wollen gleich mal zum Botanischen Garten fahren, der nicht geschlossen ist, es gilt die Maskenpflicht. Obwohl man sich draussen an der frischen Luft recht gut aus dem Wege gehen kann und die Menschen das auch tun, die dort sind. Irgendwie geht da die Freude etwas den Bach runter, aber klagen und hadern bringt kein Mehr an Lebensfreude. Da kann man sich diese Übung schenken.

Die Daumen sind gedrückt, fürs Fenster und für die jeweilige Gesundheitssituation. Haltet die Ohren steif und bleibt gesund.

Liebe Grüße






Von molli-xl am 05.02.2021 00:21 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Oh je, das war wohl nichts mit Mittag, es gab heute zuviel Unvorhergesehenes zwischendurch.

Dass Eure Handwerker nun endlich Hand anlegen, egal wie willig oder nicht, ist ja eine gute Nachricht. Ist mir immer schleierhaft, warum jemand so zögerlich ist, eine Arbeit ordentlich zu Ende zu bringen. Es gibt doch eigentlich eine Handwerkerehre.

In unserem Garten war Gott sei Dank alles in bester Ordnung, von den Wühlmausgängen mal abgesehen. Können die Biester nicht endlich Winterschlaf halten? Nein, sie haben ja genügend Blumenzwiebeln zu Fressen und wir wundern uns, dass jedes Jahr weniger Tulpen nd Narzissen zum Vorschein kommen.

Die Freude über die verschonte Laube wärte nicht lange, da stand unsere betagte Nachbarin weinend vor unserer Tür. Ihr Sohn war bei ihr gewesen und hatte sich wohl mal bisschen intensiver umgesehen und gemerkt, dass seine früher so penible Mama ihren Haushalt nicht mehr beältigen kann.

Jedenfalls berichtete sie unter Tränen, dass er saubergemacht und anschließend ihren Hund mit zu sich genommen hätte. Ehrlich gesagt finden wir das überfällig mit dem Hund. Sie kommt kaum noch die Treppe hoch und runter und hat so rappide abgebaut nach ihrer Coronainfektion, obwohl sie gar keine Symptome hatte, dass ich schon immerzu überlegt habe, den Sohn mal zu kontaktieren.

Ich hab sie erstmal fest in den Arm genommen und bisschen getröstet. Sie sieht zwar ein, dass sie "momentan" nicht wirklich bei Kräften ist, schämt sich aber, dass sie das Putzen nun ihrem Sohn überlassen soll.

Ich sag immer Generation "contenance". Nur nichts an Schwäche sich und anderen eingestehen und schon gar nicht jemandem zur Last fallen. Sie fallen lieber mit dem Putzlappen in der Hand gleich ins Grab.

Nun haben wir herumtelefoniert, für sie jemand Professionelles zu finden, damit sie es von der Steuer absetzen kann. Eigentlich braucht sie einen Pflegegrad und dann kann das über den Pflegedienst laufen.
Mein Mann kann da den Sohn bei der Beantragung beraten und unterstützen. Er hat das schon für einige Senioren durchgeboxt.

Nachmittags hatten wir dann unsere süßen Zwillingsmädchen von 10 Monaten zum Ausfahren. Sie hatten mittags nicht schlafen wollen und haben auch im Wagen immer abwechselnd gejammert. Überall war es zum Schlafen zu laut.

Zu guter letzt sind wir mit ihnen zum Friedhof gefahren. Dort ist es schön ruhig und ratz fatz fielen ihnen die Augen zu. Sie zahnen momentan beide und die Mama war wirklich dankbar, dass sie mal keine von beiden herumschleppen und trösten musste.

Morgen Nachmittag haben wir ein kleines Mädchen von knapp 2 Jahren in Obhut, damit die alleinerziehende Mama dem knapp vierjährigen Bruder mal ein bisschen Solozeit widmen kann.

Er fühlt sich immer ein bisschen zurückgesetzt hinter dem Schwesterchen und empfand es im Sommer immer öfter als Nachteil, wenn wir ihn mit in unseren Garten genommen haben und die kleine Schwester die Mama ganz für sich alleine haben durfte.

Wie mans macht, ist's halt verkehrt. Vor Corona gabs mehr Action und wir haben mit ihm allerhand unternommen an seinen Oma-Opa-Tagen. Dann mit einemmal nur noch Garten, obwohl er dort vorher immer gern war und meinem Mann gerne beim Handwerkeln "geholfen" hat.

Mal schauen, wie es morgen mit dem Schwesterchen klappt, das ein ausgesprochenes Mamakind ist. Wir werden das Kind schon schaukeln. Letzten Freitag war sie aber schon wesentlich zutraulicher als die Woche zuvor.
Ist nicht einfach für die Zwei, die Eltern haben sich im letzten Sommer getrennt und noch immer fliegen die Fetzen. Wir sind für die Kinder der Fels in der Brandung, reden von beiden Eltern nur lieb und bestärken sie darin, dass Mama und Papa nicht auf sie böse sind.
Ist doch schlimm, wenn solche Kleinen Angst haben, Mama oder Papa weh zu tun, wenn sie fröhlich von Unternehmungen mit dem jeweils anderen Elternteil berichten möchten. Da schwillt mir der Kamm.

Das bereden wir auch behutsam mit den Eltern, dass die Kinder dadurch Schaden nehmen.

Aber genug davon, es gibt auch Gutes zu berichten.
Unser Neffe, der zivil bei der Bundeswehr angestellt ist, hat seine Versetzung nach Berlin durchgekriegt und hat per Zufall im Haus, in dem unsere Enkelin wohnt, eine kleine Wohnung bekommen können. Das war blanker Zufall, sonst hätte er erstmal mit den Uniformierten in einer Kaserne unterkommen müssen.

In Berlin ist der Wohnungsmarkt sehr angespannt und die Mieten auch in den letzten Jahren sehr in die Höhe geschossen wie in allen deutschen Großstädten.

Wir freuen uns für ihn, so hat er gleich ein paar andere junge Leute nebenan wohnen mit denen er altermäßig und auch interessenmäßig sicher gut zusammen passt.

Nun gehe ich schlafen, der neue Tag hat schon begonnen. Na dann bis morgen früh Ihr Lieben.

Liebe Grüße




Von Schwarze Katze am 05.02.2021 08:44 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

12°, es regneet! Aber die Arbeiter sind trotzdem gekommen. Sie sagen, dass, wenn es nicht zu stark regnet, sie trotzdem die Ziegel wieder anbringen können und den Rest des Daches von Gras und Farn befreien. Wir waren gestern nicht mehr im Haus, um zu sehen, wie der Schrecken aussieht. Ein Teil der Holzdecke musste wohl entfernt werden. Da wollten wir uns auf die Nacht nicht noch den Schlaf rauben lassen. Sobald es hell ist, gehen wir nach unten und schauen es uns an.
Hoffentlich übernimmt die Versicherung einen Teil der Kosten. Wenn auch nicht alles, aber es würde schon helfen.

Dass jemand auch mal daran denkt, überlasteten Müttern und Eltern zu helfen, finde ich super. Ich denke immer, wir waren damals robuster. Aber wir haben uns die Krabbelgruppen selber zusammengestellt unter Nachbarinnen und Freunden. Damals waren die Mieter im Hochaus noch eine Gemeinschaft. Ist das heute gar nicht mehr so? Gut, im Moment ist Corona-Stress, aber es war ja vorher schon so.
Auf dem Friedhof spazieren gehen wird in manchen Städten richtig gefördert. Manchmal gibt es sogar Spielplätze. Natürlich sollen die Eltern darauf achten, dass nicht lärmend herum getobt wird. Eigenartigerweise merken die Kinder aber, dass sie ein wenig ruhiger sein sollen. So können Grosseltern mit ihren Enkeln den Friedhof als Oase besuchen. Meistens sind sie ja auch sehr schön, wie Parks. Nicht so wie hierzulande, wo Friedhöfe reine Schubladenburgen sind. Mich machen diese Friedhöfe aggressiv. Aber die Leute kennen es nicht anders.

Wenn das Wetter so gräuslich ist, wird es erst recht spät richtig Tag. Manchmal hat man den Eindruck, dass es den ganzen Tag über finster ist. Dann brennt immer das Licht.

Heute ist der Tag der heiligen Agatha. An so einem Tag wurde unser Vater beerdigt. Es war lausig kalt. Am Tag der Agatha hat man Brot segnen lassen. Man konnte es im Dom auch schon gesegnet kaufen. Mutter kaufte immer solches Brot, das wurde dann in einem Schrank das ganze Jahr lang aufbewahrt und sollte vor Blitzeinschlag schützen. Man war ja nicht abergläubisch, man war gläubig. Was für ein Unterschied.

Ich wünsche allen einen schönen Tag. Geht hinaus und geniesst den Anblick der Frühlingsblumen. Die Vögel singen auch schon wie verrückt. Ja, man könnte meinen, es ei Frühling.

Bleibt oder werdet gesund.
Liebe Grüsse.

Von Saarbini am 05.02.2021 10:11 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben,

heute oute ich mich als Langschläfer, war nicht so gedacht, ist aber als Rentner mit freiem Zeitbudget erlaubt :-D

8 Grad plus, bedeckter Himmel. Hingegen gestern eine herrliche Sonnenpracht, man konnte es kaum glauben.

Glückwunsch zum erfolgten Handwerkertermin, auch das kaum zu glauben :-) Jetzt noch als Sahnehäubchen einen Teil der Kosten von der Versicherung erstattet, dann wird gefeiert.
Irgendwas muss man ja tun, denn Alaaf, Helau & NarriNarro gibt es dieses Jahr nicht.
Brot und Spiele sagten schon unsere Urahnen weiter südlich. Die waren ja nicht doof !

Unser Friedhof ist eine parkähnliche Anlage, die Menschen nutzen ihn zur Erholung und zum Spazierengehen. In den letzten Jahren wurden etliche Naturschutzplätze angelegt, an manchen Stellen Bienenweiden mit Insektenhotels und richtige Bienenstöcke. Das gefällt mir. Familien mit Kindern sind auch schon mal dort anzutreffen, wo sollten sie auch hin während der Zeit, als die Kinderspielplätze geschlossen waren. Die Idee, das Leben und den Tod zu verbinden, nicht neu, solange man sich einigermaßen auch der Würde des Ortes besinnt.

Die Familien - wie schon des öfteren erwähnt - stehen vor besonderen Herausforderungen in der Coronazeit.
Es hat mir noch nie eingeleuchtet, warum eine Familie, bei der die Mutter in den ersten Jahren sich selbst um die Kinder kümmert, in den Augen der empanzipatorischen Bewegung als rückständig und Dummchen am Herd hingestellt wird, die zu faul ist, sich am Erwerbsleben zu beteiligen und unverdientes Brot isst. Tja. Wer hat ihnen das nur eingebläut.
Dass man die Wahl hat, bedeutet doch wohl auch Gleichwertigkeit der Tätigkeiten, die, würde man sie fremden Personen übertragen, unbezahlbar, zumindest für einen normalen Haushalt. Manche berufstätige Mutter kann das nur schultern, indem sie eben für meist sehr kleines Geld diese Tätigkeiten "auslagert" und mit Putzfrau und Kindermädchen oder AuPair ihre Karriere durchzieht. Abends dann die Kinder ins Bett bringen - kein Problem ! Gutenachtgeschichte und ab ... So sind eben die Vorstellungen verschieden und auch der Geldbeutel. Am besten schon 3 Jahre vor der Geburt die Kinder in den verschiedenen Krippen anmeldet, damit man nur ja spätestens nach 1 Monat wieder zur Arbeit rennen kann. Auch das ist und bleibt eine Entscheidung der jeweiligen Familie bzw. der jeweilig Betroffenen, da maße ich mir jetzt nicht an, meine persönliche Einstellung allen anderen aufzuzwängen. Jedenfalls ist die Familientätigkeit in meinen Augen unverzichtbar, das sieht man gerade jetzt. Wieso wird diese Arbeit nur dann als wertvoll eingeschätzt und gering bezahlt, wenn es eine fremde Person gegen Geld erledigt ? Das verstehe wer will.

Jede Familie und jede Mutter oder Vater müssen ihren eigenen Weg suchen und finden, ohne dass sich andere anmaßen, vorzugeben, was zu tun ist und was richtig oder falsch ist. Da gibts scheins keine Grauzonen, das kommt mir doch sehr diktatorisch und menschenverachtend vor. Keinerlei Respekt ?

In meinen Zeiten als junge Mutter - Anfang der Achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wurde man als junge Frau gesteinigt und angeprangert, wenn man zur Arbeit ging. Mein Sohn war gerade 2 geworden, als ich eine Halbtagstätigkeit, Büro, 12 - 16 Uhr aufgenommen habe. Und das auch nur, weil mein Mann damals arbeitslos wurde. Natürlich war ich eine Rabenmutter, was auch sonst. Dass ich das Kind morgens noch ausschlafen lassen konnte und selbst versorgte, bis es dann zur Arbeit ging - egal.
Wir hatten die Schwiegereltern einige Häuser weiter,
das war ein großer Segen für unsere Familie.
Wir unterstützten uns gegenseitig und haben viel Zeit miteinander verbracht.

Ich hatte wohl etwas mehr Zeit für mein Kind, als andere, habe nie auf sie herabgeschaut, wenn es bei ihnen anders war. Das ging mich nichts an, meine Meinung.

Die beiden Jahre, die ich als Babyjahre zuhause verbrachte, war ich dumm und doof und wie oben geschildert, aß ich unverdientes Brot. Mein Sohn bekam dann einen Kindergartenplatz für einige Stunden, ein Halbtagskind sozusagen.
Wenn das Kind krank wurde, brachten wir es nicht in den Kindergarten. Andere schon, egal was anlag, und wie erkältet die Kinder - sie standen lange vor den Öffnungszeiten der des Kindergartens schon vor der Türe. Allein. Man braucht nicht in die weite Welt zu schauen, um einiges an Kinderleid mitzubekommen, das nur mal am Rande. Wobei die Kinder in den Einrichtungen sicherlich gut aufgehoben waren, dem Personal auch heute noch : Chapeau !
Soweit meine persönlichen Erfahrungen.

Es zählte eben das Geld. Für die einen. Für die anderen - Rabenmutter. Man kann und konnte es nicht allen rechtmachen, das habe ich sowieso aufgegeben.

Also, dann lassen wir mal heute gedanklich unser Brot segnen. Warum nicht.
Ob das mit dem Blitzeinschlagverhüten klappt oder nicht, aussenvorlassen :-)

Den Vogelsang werden wir heute nur mal ab und zu hören, denn wir bleiben zuhause. Auf dem Balkon stehen immer noch der schöne Blumenstrauß, da macht er sich besser als in der Wohnung. Ausser Tulpen im Frühjahr mag ich eigentlich keine Schnittblumen, nur die lieben Verstorbenen erhalten ab und zu mal einen frischen Strauß. Widersprüchlichkeiten gehören nunmal zum Leben dazu. Auch das ist eben so, wie es ist.

Allerseits einen schönen Tag.
Bleibt gesund.

Liebe Grüße




Von Schwarze Katze am 05.02.2021 11:30 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Eigentlich mag ich Schnittblumen nicht so sehr. Wenn ich aber an den Pflanzen herum schneide, fällt doch oft eine noch schöne Blüte mit ab. Die sammle ich dann und mache kleine Bouquets. Verschiedene Farben Geranien (und dennoch alle Ton in Ton) mitsamt dem Grün, Dann schnipple ich hier und dort noch etwas ab, was passen könnte und kann. So ein Sträusschen kommt dann auf den "Salontisch" (was für ein blödes Wort), so können wir uns noch ein paar Tage darüber freuen.

Ich war auch eine Rabenmutter, hatte aber nie Probleme damit, jemanden zu finden, der die Kinder übernahm. Ich machte es dann so, dass ich etwa zwei Monate ganz Tags arbeitete, dann hatte sich wieder etwas Geld angehäuft, um einige Monate zuhause zu bleiben. Wärend dieser Zeit verbrachte ich dann viel Zeit mit den Jungs, denn Kindergarten gab es erst ab 6 Jahren. Aber, wie schon gesagt, im Hochhaus, wo wir damals wohnten, war immer eine grosse Schar Kinder da, man half sich gegenseitig aus. Erst einige Jahre später fand ich dann die Teilzeitarbeit im Dorf. Waren die Kinder in der Schule, arbeitete ich, waren sie zuhause, war ich es auch. Das ging ganz prima. Was ich nie begreifen konnte, war, dass viele Frauen nicht arbeiteten ausser Haus, aber sich jeden Tag im Café trafen, um zu tratschen. Da konnte man doch genau so gut etwas Geld verdienen. Tea Room-Besuch und dergleichen war nie mein Ding, ist es auch heute nicht.

Die Arbeiter kommen gut voran. Es hat mittlerweile auch aufgehört zu regnen, da ist das Arbeiten auf dem Dach angenehmer.

Als wir die neuen Türen machen liessen, haben mir die Monteure den Türklopfer, ein Löwenkopf mit Ring im Maul, an die falsche Türe montiert. Korrigieren konnte man das nicht mehr, denn die Türen sind aus Aluminium. Nun kam ich endlich auf die Idee, im Internet nach so einem Türklopfer zu suchen. Man muss ja auch erst mal wissen, wie das Ding auf Spanisch heisst. Ich wurde fündig und habe einen neuen Löwenkopf bestellt. Den haben wir nun an der richtigen Türe befestigt. Da er aus poliertem Messing ist, habe ich ihn mit Patina behandelt. Jetzt gefällt er mir.
So ein Ding heisst "Llamador", also habe ich dieses Wort eingegeben und eigenartigerweise "Llamador de Ángeles" gefunden. Ein Ding, das man sich an einer Kette oder Kordel um den Hals hängen kann, mit dem man Engel herbei rufen kann.
Hm.
Also muss man "Llamador de puerta" eingeben, dann findet man sowas. Mensch, gibt das schöne Sachen. Manche Klopfer kosten bis zu 1000 (!) Dollar, sie gelten als Skulpturen. Eine davon ist ein Katzenkopf, im Maul, als Klopfer, hängt eine Maus am Schwanz. Ja, so etwas hätte ich gerne, aber ich bin doch kein Krösus. Mein Löwenkopf hat inkl. Versand und Verpackung 25 € gekostet. Tut's auch.

Gerade kam Männe herein und sagte, dass die Arbeiter eine "Gnippe", also eine grosse Gartenschere wollen, damit sie die über das Dach hängenden Äste und Zweige der Bäume abschneiden können. Ob er ihnen sagen soll, was sie dürfen und was nicht. Nein, muss er nicht. Alles, was einem in den Weg kommt, kann hier bedenkenlos abgeschnitten werden. Wächst sowieso im Eilzugstempo wieder nach.

Einen schönen Tag noch.

Von Saarbini am 05.02.2021 14:33 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Ach ja, die Kinderzeit - viele schöne Erinnerungen und eben auch einige unschöne - die ich allerdings sofort wieder in den Erinnerungsvergessenkoffer ohne großes Bedauern reinlege :-)
Überwiegend war es für uns als Familie eine glückliche Zeit miteinander.

Meine Geschwister, die alle ländlich wohnen, haben ihr Familienleben anders als ich gestaltet.
Bei meiner älteren Schwester war es so, dass sie in den ersten Jahren bei den Schwiegereltern im Haus wohnte. So konnte sie halbtags arbeiten, und ihre Schwiegermutter versorgte den Kleinen. Nachdem zum Sohn dann die Tochter geboren wurde, musste sie ihre Berufstätigkeit einstellen - damals dort auch Kindergartenplätze Fehlanzeige und mein Schwager brauchte das Auto, um zur Arbeit zu kommen. Dann kauften sie selbst ein Haus, dass sie größtenteils in Eigenregie umbauten, renovierten. Arbeitsplätze im Dorf gab es nicht, die öffentlichen Verkehrsmittel nicht der Rede wert ... da blieb sie halt zuhause.
Mit 2 Kindern, Haus und Garten und der Mann beruflich viel um die Ohren - über Langeweile hat sie nicht geklagt und da auch sie sehr musisch begabt war, hat sie dann mit ihren Freundinnen, die auch Kinder hatten, viel gemalt, gebastelt, musiziert usw.
War ja alles nur auf Eigeninitiative möglich.
Auf dem Dorf haben sie alle Häuser gehabt, mit gegenseitiger Hilfeleistung jeweils von Verwandtschaft und Freunden dann die fälligen Arbeiten gestemmt. Und so ging auch für sie sie als junge Eltern die Zeit schnell vorbei. Die meisten hatten ja auch Eltern oder Verwandte, die mehr oder weniger betreut werden mussten. Diese Arbeiten wurden damals überwiegend von Familienmitgliedern erledigt, kaum jemand kam ins Altersheim. Andere Zeiten ...

Zeit für mal einen Kaffee und Kuchen im Café genießen - das war eher selten der Fall, es sei denn, die ältere Generation wollte sich mal besonders bedanken und hat ihre jungen Helferinnen mal eingeladen.

Aber die jungen Frauen stundenlang zum Klönen, Ratschen und Verzehr - das war wohl eher nicht so üblich.
Warum auch - sie hatten ja sich, d.h. ihren netten Kreis, halfen sich gegenseitig im Alltag (Krankheit usw.) Dabei "Schöner Wohnen" also Platz genug in Haus und Garten, da brauchten sie nicht anderswo hin.
Es gab etliche Vereine, auch Sportvereine, wo man nach dem Sport oder der Musik (Mandolinenclub) manchmal anschließend Pizza essen ging.
Das war eben mal etwas Neues und es sei ihnen selbstverständlich gegönnt.

Sie haben im Dorfleben einiges organisiert, das der Dorfgemeinschaft zugute kam. Die meisten hatten einen Beruf erlernt - Jahrgänge 1950 aufwärts, einige nicht, da dachten die Eltern, die Tochter heiratet eh, die kann auch in der Fabrik arbeiten. Da verdienten sie weit mehr als in der Ausbildungszeit.
Und meine Geschwister und ich können von Glück sagen, dass wir nicht nur Fabrikarbeit leisten mussten.
Wobei das ja auch kein Zuckerschlecken ist unter Umständen, das ist hart verdientes Geld gewesen.
Kam es dann zu Familiengründung, Ehe und Kinder, dann war es meist wie: siehe oben.

Unsere Kinder sind in eine andere Zeit hineingewachsen, auf Ausbildung und/oder Studium wurde größeren Wert gelegt. Das finde ich auch richtig.

Irgendwie bin ich im Beruf hängengeblieben, das war eben so, wie es war und im Nachhinein hätte ich mir manchmal etwas mehr Zeit für das Privatleben gewünscht, andererseits war es richtig, dass ich immer einen Fuß in der Tür hatte, dort wo ich war.
Im Öffentlichen Dienst verdiente man nicht sehr gut, die Industrie zahlte wesentlich mehr, dafür waren die Sozialleistungen in den späteren Jahren gut, ich kann mich also nicht beklagen, für mich war es richtig.
Ich brauche kein Auto, bin mit dem Rad zur Arbeit gefahren, 5 km eine Strecke - ich denke, dass ich das hier des öfteren schon erzählte, bis auf 3 bis 4 Wintermonate, da nahm ich gelegentlich dann doch eben den Bus, je nach Witterung.

Manchmal trifft man seine Entscheidungen eben auch mit Kopf und Bauch :-)

Nun, als Rentnerin, wenn ich das alles so mal Revue passieren lasse und an meine Geschwister denke, dann haben wir jeweils alles richtig gemacht, meine persönliche Meinung.

Themawechsel ...

Schön, dass Du den Löwenkopf bekommen hast.
Solch einen mit einer Maus im Maul wäre lustig.
Aber dann doch lieber die Mäuse im Portemonnaie für anderweitige Zwecke ;-) :-D

Wir waren noch mal draußen, es sah zunächst nicht danach aus, dann kam die Sonne doch hervor.
Da lass ich gerne alles stehen und liegen und ab ins Freie. Hier läuft nichts davon.

In diesem Sinne, lasst es euch gutgehen.

Liebe Grüße


Von Schwarze Katze am 06.02.2021 09:05 Uhr Schwarze Katze[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen meine Lieben!

12°, etwas kalt, weil ein fieser Wind geht. Wolken ziehen über den Himmel. Wie genau das Wetter heute werden will, sehen wir dann.

Die Arbeiter müssen am Montag nochmals kommen. Das Reinigen des Daches ist sehr aufwändig, wurde ja auch seit mindestens zwanzig Jahren nicht gemacht. Vielleicht sogar dreissig, ich weiss es einfach nicht mehr. Als sie mal angefangen hatten, ging die Arbeit zügig voran. Das Haus ist halt gross, da sind viele, viele Ziegel zum Abnehmen und wieder Verlegen.

Schon wieder Samstag. Einfach nur verrückt.

Als meine Eltern beschlossen, dass ich das Gymnasium besuchen sollte, gab es viele Anfeindungen. Sie hätten es hoch im Kopf und seien eingebildet. Ein Mädchen gehörte damals halt noch in die Küche. Meine Eltern aber waren der Ansicht, dass eine Frau, die nichts gelernt hat, auch nichts wert ist. Ja, so hart haben sie es ausgedrückt. Meine Schwester lernte Damenschneiderin, der ältere Bruder Bankkaufmann. Der jüngere und ich gingen halt aufs Gymnasium. Mit Matura im Sack war man damals noch jemand. Die Arbeitswelt war noch anders als heute. In den Sechziger Jahren und auch noch Anfang der Siebziger konnte man ganz leicht Arbeit finden. Wenn man dann eine Stelle hatte und sie behalten konnte, überstand man auch die anschliessende Krise meist sehr gut. Wir hatten immer nur knapp Geld. Die Söhne wuchsen wie Efeu, und sie frassen uns buchstäblich die Haare vom Kopf. Aber man schaffte es ja doch irgendwie. Kindergeld waren 25 Franken pro Kind und wurden von den Arbeitsgebern als "Geschenk" betrachtet. Es war einfach notwenig, dass man selbst nähte und strickte, oder dass man die Kinderkleider auf dem Markt kaufen konnte. Das Schlimmste waren die Schuhe. Die waren immer im Nu zu klein. Zum Glück fand ich irgendwann ein Versand-Schuhhaus, da waren die Preise erträglich. Nicht daran zu denken, Markenkleider zu kaufen. Es war auch noch nicht so der Druck da.
Noch heute lege ich absolut keinen Wert darauf, dass auf einem meiner Kleidungstücke, einer Handtasche oder auf Schuhen ein Logo vorhanden ist. Ich bin doch keine Litfasssäule. Manche Leute laufen mit diesen potthässlichen Handtaschen und Reisetaschen herum, auf denen ohne Unterbruch das Logo des Herstellers zu sehen ist. Solche Dinger kosten sehr viel Geld. Es tut mir leid, aber ich finde sie einfach nur hässlich.
Aber das ist jedermanns Geschmacksempfinden überlassen. Ich muss ja nicht.

Nun gehe ich mal wieder zu den Tieren, danach Samstagsarbeiten, und danach, wenn sich das Wetter hält, wollen wir im Foxo einiges erledigen.

Euch wünsche ich einen schönen Tag, ein geruhsames (oder wildes) Wochenende. Bleibt gesund.

Liebe Grüsse

Von Saarbini am 06.02.2021 10:05 Uhr Saarbini[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Guten Morgen, ihr Lieben !

8 Grad plus, es hat in der Nacht wieder geregnet, jetzt hört es langsam auf.

Eine Ausbildung für die Kinder war immer recht kostenaufwändig. Von uns 4 Geschwistern bin ich die einzige, die das Gymnasium besucht hat. Es hat sich für mich mein Leben lang gelohnt. Alleine der Einstieg in Fremdsprachen war es wert, der "Rest" natürlich auch :-)

Wir waren immer knapp bei Kasse, als der Sohn noch klein war. Meine Eltern sowieso, der Vater Alleinverdiener und das Haus, das wir bewohnten, gehörte den Großeltern, es war kriegsbeschädigt und es gab sehr viel zu tun, was natürlich auch Geld kostete, bis es einigermaßen bewohnbar war. Dafür war die Lage direkt an der Saar unbezahlbar. Ich habe meine Kindheit dort mit der vielen Natur und dem dörflichen Gehabe teils geliebt (Natur) und teils gehasst (diese Engstirnigkeit). Wie auch immer, es zog mich in die weite Welt hinaus und es war gut so.
Dennoch bin und bleibe ich meiner Heimat verbunden, obschon ich hier im Rheinland - fast 50 Jahre her - ein neues Zuhause fand und die Familiengründung hier stattfand. Die Entscheidungen, die über einen getroffen werden seitens des Elternhauses und die Einstellung zu Kultur und Bildung ist halt Glücksache. Später ist man selbst dafür verantwortlich, wie es weitergeht im Leben.
Markenterror oder mit Logo - tja, davon lebt die ganze Plagiatindustrie, echte Rolexe am Strand von Palma im Dutzend billiger, Dolce & Gabbana ebenfalls.
Ohne mich. Ich fand es auch nie erstrebenswert, für den Gewinn anderer Leute Reklame zu laufen.
Wir haben viel Wert auf Bildung gelegt, auch in den Zeiten, als ich halbtags arbeitete, habe ich stets Abendkurse besucht, Sprachen, Fotografieren, um nur einige zu nennen, dann war ich auch sportlich und mit Schwimmen und Radeln und Wandern mit der Familie unterwegs. Jeder Jeck ist anders, sagen die Rheinländer - und da ist viel Wahres dran.
Jeder finde für sich heraus, was er mag und was im guttut.
Meinen Geschwistern ist ihr Leben gut gelungen, ich neide es ihnen nicht - und gönne ihnen auch alles, was sie sich erarbeitet haben. Ob nun als Hausfrau mit Kindern Haus und Garten oder eben im Erwerbsleben.
Das, was die Hausfrau - wie von Dir beschrieben, Schwarze Katze, durch vernünftiges Haushalten und die damals üblichen Fertigkeiten, wo man viel Geld sparte oder ausgeben konnte (jenachdem) das kann eine Familie mit Alleinverdiener sehr gut brauchen.

Ich für meine Person ziehe jedenfalls den Hut davor.
Zum Thema schaute ich mir dieser Tage noch mal alte Fotos an, die Kindheit widergespiegelt :-)
Auch meine Mutter und mein Vater hatten jeweils eine gute Ausbildung genossen. Für meine Mutter wäre es sicherlich oftmals leichter gewesen, im Beruf Zeit zu verbringen, als 4 Kinder zu versorgen. Ich denke auch, dass sie ihre Berufstätigkeit vermisste.
Aber ihr blieb keine andere Wahl, als zuhause zu bleiben.

Gestern konnte ich der Versuchung nicht widerstehen und habe einige Töpfe mit den kleinen Narzissen gekauft.
Nun kommen hier allerdings einige Frosttage auf uns zu, falls die Wettervorhersage stimmt, zumindest eisige Nächte und die Tage dann auch Minusgrade an der Frostgrenze und darunter. Mal sehen. Stelle ich die Blumenpötte halt in der Küche auf die Fensterbank. Da werden sie wohl rasch aufblühen.

Nach Frühstück und Fury bleiben wir zuhause, es gibt einiges zu tun, Staubsaugen, Küche und Bad putzen und die üblichen Sachen, die samstags so auf dem Plan stehen. Wir sind Rentner, haben ja Zeit :-)

Habt einen schönen Tag. Bleibt gesund.

Liebe Grüße




Von molli-xl am 06.02.2021 14:33 Uhr molli-xl[VK]
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Re:Rote Nase, kalte Füsse
Hallöchen, Ihr Lieben,

-1° und kalter Wind, gefühlt -11°

Gestern hat es bisschen geschneit und alles ist weiß eingepudert. Wir waren Vormittag ein Stündchen draußen, haben dabei unseren Kindern Kohlrouladen vorbei gebracht und sind ziemlich schnell wieder ins Warme verschwunden.

Nun ist Mittagsruhe, die mein Mann schlafend verbringt und ich lieber lesend und schreibend.
Heute vor 48 Jahren wurde unsere große Tochter geboren. Es war ähnlich wie heute, sehr kalt und Besuchsverbot in der Klinik wegen einer Grippe-Epidemie. Mein armer Mann durfte sein erstes Baby erst 6 Tage später sehen, als er uns abgeholt hat.

Damals war auch noch nicht üblich, dass man sein Neugeborenes mit im Zimmer hatte, sondern die Kleinen wurden nur zu den Mahlzeiten verteilt.
Ich war durch die Unachtsamkeit der Hebamme am Damm stark gerissen und konnte noch wochenlang nur auf einem Sitzring sitzen und auch schlecht laufen.

Geburtsvorbereitungskurse und Rückbildungsgymnastik, was heute alles üblich ist, gab es auf dem Dorf sowieso nicht und ich war mit gerade 20 Jahren ja selbst fast noch ein Kind. Egal, wir waren glücklich mit der Kleinen und als sie 9 Monate alt war, wurde ich wieder schwanger.

Die zwei Mädels wuchsen fast wie Zwillinge auf und brauchten immer gleichzeitig neue Sachen, weil die Jahreszeiten nicht passten, um irgendetwas weiterzureichen. Aber sie haben schön zusammen gespielt und Unfug ausgeheckt.

Auch bei uns waren Markensachen nie ein Thema, einesteils, weil das Budget es nicht hergegeben hat, aber im wesentlichen auch aus Prinzip.

So haben es auch unsere Kinder mit ihren Kindern gehalten. Wenn man Kinder zu selbstbewussten jungen Menschen erzieht, dann müssen sie sich nicht mit Etiketten aufwerten. Gott sei Dank gab es da auch in der Schule der Kinder sowie auch der Enkel nie Mobbing oder Ausgrenzung.

Im Gegenteil, sie hatten und haben immer sehr viele und sehr unterschiedliche Freundschaften.

Wir sind sehr stolz auf unsere Kinder und Enkel und hoffen, dass auch die beiden Kleinen ihren Weg gehen werden. Anscheinend haben wir wohl das Meiste richtig gemacht.

Heute haben wir jedenfall zum Frühstück erstmal ein Gläschen Sekt auf unsere Große getrunken und hoffen, dass wir sie bald mal wieder besuchen können.

Nun wird der Rest des Tages eher ruhig verbracht und auf das angekündigte Unwetter gewartet. Ich denke, wir werden hier im Südosten von Berlin glimpflich davon kommen. Die Niederschläge, egal ob Regen oder Schnee bekommen meist hauptsächlich die nördlichen Stadtbezirke ab. Das hängt wohl mit den Gewässern hier zusammen.

Leider liegt auch unser Garten in der niederschlagsarmen Zone und wir gießen uns jeden Sommer tot. Wenigstens haben wir aber einen eigenen Brunnen.

Liebe Schwarze Katze, leben Deine Kinder eigentlich auch noch in Spanien oder sind sie zurück in die Schweiz gegangen?
Und was ist denn mit Eurem Haus passiert, dass Du auf Zahlung von der Versicherung hoffst? So weit zurück mag ich den Tread nun jetzt auch nicht verfolgen, um es selbst herauszufinden.

Ich finde es aber spannend, wie jeder von Euch so sein Leben in einer völlig anderen Gegend begonnen und später gemeistert hat und sich doch so vieles sehr ähnelt.

Jetzt im Rentenalter ist für uns vieles sehr viel einfacher geworden, man ist unabhängiger vom Wohlwollen anderer Menschen, kann über sein Leben weitestgehend selbst bestimmen und hat nicht mehr so viele Pflichten.

Auch wenn die Zipperlein manchmal nerven, sind wir eigentlich glücklich und zufrieden.

Nun werd ich mir mein Buch nehmen und es mir gemütlich machen.

Ich wünsche Euch einen ebenso gemütlichen Nachmittag.

Bleibt schön gesund.

Liebe Grüße

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